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Volkstümliche Musik vom Feinsten - 9. Jodlerkonzert in Herisau

Der Jodlerklub Herisau-Säge, das Saumchörli, der Jodlerclub Alpeblueme sowie die Original Streichmusik Edelweiss begeistern das Publikum in der reformierten Kirche mit traditionellen Zäuerli und Jodellieder.
Werner Grüninger
Der Jodlerklub Herisau-Säge, das Saumchörli und der Jodlerklub Alpeblueme präsentierten sich am Ende als Gesamtchor mit einem Zäuerli und einer Zugabe. (Bild: Werner Grüninger)

Der Jodlerklub Herisau-Säge, das Saumchörli und der Jodlerklub Alpeblueme präsentierten sich am Ende als Gesamtchor mit einem Zäuerli und einer Zugabe. (Bild: Werner Grüninger)

Bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn war in der reformierten Kirche in Herisau kaum mehr ein Platz frei. Das alle drei Jahre stattfindende Jodlerkonzert, das von Philipp Sutter von der Alpeblume organisiert wurde, lockte am Sonntag Hunderte Jodlerfreunde an. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen, denn was der Jodlerklub Herisau-Säge (Leitung David Stricker), das Saumchörli (Marlis Züst) und der Jodlerclub Alpeblueme (Bruno Inauen) in Begleitung der Original Streichmusik Edelweiss, Herisau, boten, waren Jodelklänge vom Feinsten. Im Anschluss kamen die Besucherinnen und Besucher in den Genuss von abwechslungsreichen gesanglichen wie musikalischen Darbietungen.

Gesangliches Können

Für einen stimmungsvollen Auftakt sorgte die Original Streichmusik Edelweiss aus Herisau mit einem Marsch und einem Walzer von Jakob und Stefan Düsel. Das Ensemble stellte sein musikalisches Können unter Beweis und entlockte den Besucherinnen und Besucher grossen Applaus. Gleich danach kamen diese in den Genuss von ebenso abwechslungsreichen traditionellen Zäuerli wie Jodellieder von bekannten Komponisten wie Turi Zwicker, Fred Kaufmann, Dölf Mettler und Miriam Schafroth. Sie waren die Garanten für das «Feinste vom Feinen» in Sachen Zäuerli und Jodellieder.

Die Jodlerformationen sind stets bestrebt, die in ihrer Art typischen Darbietungen mit Freude und Überzeugung aufzuführen. Viel Applaus gab es für die Zäuerli und Jodellieder, die von den Auftretenden in ihrem schmucken «Sonntighääs» und in guter Aussprache dargeboten wurden. Die Zäuerli waren traditionell, während die Jodellieder aus Ausserrhoden und Innerrhoden sowie der Nordostschweiz und dem Bernbiet stammten. Bei den Zäuerli wurden die Vorjodler und Vorjodlerinnen harmonisch und gefühlvoll unterstützt. Alle verfügen über klangvolle und absolut sichere Führungsstimmen.

Der Jodlerklub Herisau-Säge eröffnete seinen Konzertteil mit einem traditionellen Zäuerli und «Es Zäuerli» von Turi Zwicker, während das Saumchörli mit einem Zäuerli und «D’Appezeller» von Fred Kaufmann und der Jodlerclub Alpeblueme mit einem weiteren Zäuerli und «Mis Appezellerländli» von Dölf Mettler aufwarteten. Im zweiten Teil eröffnete die Streichmusik Edelweiss das Programm musikalisch mit dem «Chrüüzli-Schottisch» und dem Walzer «Zom diamantige Hochzig». Die drei Formationen traten abwechslungsweise auf mit einem Zäuerli und Jodellied sowie einer Zugabe auf. Was wäre ein Jodlerkonzert ohne Beckizäuerli, mit dem das Saumchörli das Publikum zu begeistern wusste.

Gesamtchor überzeugte

Einer der Höhepunkte des Jodlerkonzertes war der gemeinsame Auftritt der rund 50 Jodlerinnen und Jodler der drei Vereine mit einem traditionellen Zäuerli. Die vom Publikum geforderte Zugabe bildete den Abschluss des Jodlerkonzertes.

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