Voleka will Angst vor Risiko verlieren

Die 3.-Liga-Spielerinnen vom Volleyballclub Ebnat-Kappel schlossen die letzte Saison auf dem drittletzten Platz ab. Auch für diese Saison ist das Ziel der Ligaerhalt. In der Meisterschaft starten sie unter dem Namen Volley Toggenburg 4.

Olivia Hug
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Volleyball. Die erste Mannschaft von Voleka gehört in ihrer Liga zu jenen mit den jüngsten Spielerinnen. Diese rückten auch heuer aus den Wattwiler und Ebnat-Kappler Teams der Juniorinnen nach. Neu im Team sind ebenso zwei Spielerinnen aus anderen Volleyballclubs. Dieses «Gemisch» bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich, weiss Trainer Daniel Lorenc.

So zeigen jüngere Volleyballerinnen zwar mehr Risikobereitschaft, werden aber auch schneller nervös als ältere, erfahrene Spielerinnen, die ein Spiel eher ruhig und geduldig angehen. Aus diesen Eigenschaften gilt es, das Beste herauszuholen und Talente zu fördern. «Die Mannschaft bildet einen feinen Eintopf – die Spielerinnen können alle voneinander profitieren», sagt Daniel Lorenc.

In der 3. Liga bleiben

Doch der «feine Eintopf» tat sich in der letzten Saison schwer. Zwar habe man die Matches meistens dominiert, letztlich dann aber doch verloren. Die Spielerinnen mussten gar um den Ligaerhalt zittern. Um auch diese Saison in der 3. Liga abschliessen zu können, ist viel Vorbereitung und hartes Training gefordert. Um sich «seiner Mannschaft» vollends widmen zu können, hat Daniel Lorenc seine Tätigkeit als Trainer einer Herisauer Mannschaft aufgegeben.

Seine Strategie ist es, nicht beharrlich an den Fehlern des Teams zu arbeiten, sondern jene Fähigkeiten zu fördern, die seine Spielerinnen bereits vorweisen. Damit will er das Selbstvertrauen der Frauen stärken.

Spielpraxis und Kopfarbeit

Verbesserungspotenzial sieht der Trainer im mentalen Bereich. «Man muss der Mannschaft die Angst nehmen.

Es ist nichts Falsches daran, Fehler zu machen, denn gewisse Risiken sollen eingegangen werden», erläutert Daniel Lorenc. Zudem werden die Spielerinnen in nächster Zeit vermehrt den Service und die Ballannahme trainieren – zwei wichtige Aspekte, um Druck zu erzeugen. Mit diesem Druck will man die gegnerischen Mannschaften, von denen die meisten keine Unbekannten für das Voleka-Team sind, schliesslich nicht nur dominieren, sondern auch schlagen.