Völlig aus der Bahn geworfen

Freifall – Eine Liebesgeschichte Mirjam von Arx, Regisseurin dieses Films, erzählt: «Herbert und ich lernen uns in derselben Woche kennen, in der ich meine Krebsdiagnose erhalte. Die Liebe schlägt ein wie der Blitz, wir wollen für den Rest des Lebens zusammenbleiben.

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Der Film «Freifall» handelt von der Liebe der Regisseurin zu Basejumper Herbert, der tödlich verunglückt ist. (Bild: Outnow)

Der Film «Freifall» handelt von der Liebe der Regisseurin zu Basejumper Herbert, der tödlich verunglückt ist. (Bild: Outnow)

Freifall – Eine Liebesgeschichte Mirjam von Arx, Regisseurin dieses Films, erzählt: «Herbert und ich lernen uns in derselben Woche kennen, in der ich meine Krebsdiagnose erhalte. Die Liebe schlägt ein wie der Blitz, wir wollen für den Rest des Lebens zusammenbleiben. Drei Monate später ist er tot. Herbert war ein Base-Springer. Sein Verlust – mitten während meiner Chemotherapie – wirft mich völlig aus der Bahn. Wie kann er sein Leben wegwerfen, während ich um meines kämpfe? Auf der Suche nach Antworten begleite ich Andreas, Herberts besten Freund und Base-Coach, zum Unglücksort. Im Lauterbrunnental, dem Death Valley der Schweiz, finde ich langsam ins Leben zurück.»

Dialekt/d 90 Min. (ab 12/10)

Sa, 10.01. 20.15 So, 11.01. 20.15 Di, 13.01. 20.15 Mi, 14.01. 20.15

The Best of Me – Mein Weg zu dir 1984: Die beiden Teenager Amanda Collier und Dawson Cole verlieben sich unsterblich ineinander und wollen ewig zusammenbleiben. Gegen Ende der High-School verlassen beide dennoch ihre Heimstadt und gehen getrennte Wege. Ihr jeweiliges Leben entwickelt sich auf ganze unterschiedliche Art und Weise. 25 Jahre später kehren sie in die Kleinstadt Oriental zurück, da Tuck Hostetler, der Mann, der ihnen einst Unterschlupf gewährte, verstorben ist. Sie erinnern sich an die Zeit in ihrer Jugend und stellen beide fest, dass ihr Leben letztlich ganz anders verlaufen ist, als sie es sich damals erträumt hatten. Tuck hat ausserdem eine Nachricht für sie hinterlassen und bittet sie darum, gewisse Dinge zu erledigen. Dies öffnet ihnen die Augen in Bezug auf Tuck und auf sich selbst.

Deutsch 118 Min. (ab 12/10)

Do, 08.01. 20.15 Sa, 10.01. 20.15 So, 11.01. 17.00 Mi, 14.01. 20.15

The Theory of Everything – Die Erfindung der Unendlichkeit Ein junger Physiker, ein brillanter Kopf, eine einmalige Lebensgeschichte. Basierend auf den Memoiren seiner Frau Jane zeichnet dieser am Festival von Toronto gefeierte Film das Leben des bekanntesten Physikers unserer Zeit, Stephen Hawking, nach. Sein Schicksal schien besiegelt, als der 21-Jährige mit einer tödlichen Krankheit diagnostiziert wurde. In dem Masse, wie sein Körper durch die Krankheit geschwächt wird, schwingt sich sein Geist zu immer neuen Höhenflügen auf.

E/d/f 123 Min. (ab 8/6)

So, 11.01. 20.15 Mo, 12.01. 20.15 Mi, 14.01. 17:00

Turist Eine schwedische Familie reist in die französischen Alpen, um ein paar Tage Ski zu fahren. Die Sonne scheint, die Pisten sind phantastisch, der Blick spektakulär. Aber als während einer Mittagspause auf der Berghütte eine Lawine abgeht, verwandelt sich das faszinierende Naturschauspiel innert Sekunden in eine scheinbar lebensgefährliche Situation. Während die Mutter instinktiv versucht, die Kinder zu beschützen, ergreift der Vater panikerfüllt die Flucht. Auch wenn die Lawine kurz vor dem Restaurant stoppt, ist nichts mehr so wie vorher.

Schwed./d 118 Min. (ab 12/10)

Do, 08.01. 20.15 Di, 13.01. 20.15

Timbuktu Die von Mythen umwobene malische Stadt Timbuktu wird von Jihadisten übernommen, die ihre Regeln der Bevölkerung aufzwingen wollen. Die Beduinen-Familie von Kidane lebt friedlich in ihrem Zelt, bis ein Zwist mit dem Fischer Amabou alles durcheinander- bringt. Abderrahmane Sisskao schafft es auf bewegende Weise, dem grassierenden Fundamentalismus auf sanfte Art ein zutiefst menschliches Filmgedicht entgegenzuhalten. So ist Film ist Gedicht und Gericht in einem.

Ov/d 100 Min. (ab 12/10)

Mi, 14.01. 17.00

Sils Maria Sie ist ein international gefeierter Star. Jetzt erhält Maria Enders das Angebot, noch einmal in dem Stück zu spielen, das sie vor zwanzig Jahren berühmt gemacht hat: «The Maloja Snake». Sie sagt zu – und sieht sich mit dem unaufhaltsamen Verrinnen der Zeit konfrontiert. Denn die Rolle, in der Maria einst brillierte, wird nun von einem jungen Hollywood-Sternchen verkörpert, während sie selbst für die ältere Hauptfigur vorgesehen ist. Um sich vorzubereiten, reist Maria mit ihrer Assistentin ins Engadin nach Sils Maria – in ein Tal, in das der Nebel manchmal hineinkriecht wie eine Schlange. Realität und Fiktion beginnen sich zu vermischen. Der Franzose Olivier Assayas gehört zu den ganz grossen Regisseuren des europäischen Kinos.

E/d/f 124 Min. ( 10/8)

Sa, 10.01. 17.00 Mi, 12.01. 20.15

Marie Heurtin – Die Sprache des Herzens Frankreich im 19. Jahrhundert. Marie sträubt sich vehement gegen alles, was ihr nicht behagt. So weigert sich die gehörlos und blind geborene 14-Jährige, Schuhe anzuziehen. Die Ärzte haben Marie aufgegeben und raten, sie in eine Anstalt einzuweisen. Die Eltern bringen ihre Tochter jedoch in ein Kloster, in dem taube Mädchen betreut werden. Dort wird Schwester Marguerite auf den Wildfang aufmerksam.

F/d 95 Min. (ab 10/8)

Fr, 09.01. 18.45 So, 11.01. 17.30

Bibi & Tina – voll verhext Schlechte Stimmung auf Schloss Falkenstein: Mitten in den Vorbereitungen zum grossen Kostümfest wird eingebrochen. Nicht nur die Gemälde sind weg, nein, es fehlt auch Graf Falkos Monokelsammlung.

Deutsch 105 Min. (ab 6/4)

Sa, 10.01. 17.00 So, 11.01. 15.00 Mi, 14.01. 15.00

Paddington Da er eine Schwäche für alles Britische hat, nimmt der Bär Paddington die Reise aus dem «finstersten Peru» nach London auf sich.

Deutsch 95 Min. (ab 4/0)

So, 11.01. 15.00 Mi, 14.01. 15.00

Schweizer Helden Sabine, eine seit kurzem von ihrem Mann getrennte Hausfrau, beschliesst, mit Asylbewerbern die Geschichte von Wilhelm Tell aufzuführen.

Dialekt 94 Min. (ab 8/6)

Fr, 09.01. 18.45