Vitznau, Bürgenstock und Luzern

Männerchor Wattwil 1828: Vereinsreise 2010 Samstag, 11. September: Kurz nach halb acht Uhr treffen die ersten Sänger beim Restaurant National ein und bald sind die 28 Reiselustigen samt Dirigentin Margret startklar und nehmen im Roth-Car Platz..

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Männerchor Wattwil 1828: Vereinsreise 2010

Samstag, 11. September: Kurz nach halb acht Uhr treffen die ersten Sänger beim Restaurant National ein und bald sind die 28 Reiselustigen samt Dirigentin Margret startklar und nehmen im Roth-Car Platz.. Die Fahrt geht an der von der Sonne schön beschienenen Fassade des Klösterlis vorbei. Die Sonne begleitet uns erfreulicherweise den ganzen Tag. Reiseleiter Toni Stadelmann begrüsst die Reisegesellschaft und wünscht gesellige Stunden.

Detektiv Thomas meldet, dass der Trickdieb noch nicht gefasst sei, er aber seine Fahndung weiter führe. Die Sänger quittieren seine Aussage mit schallendem Gelächter. In zügiger Fahrt geht es Richtung Innerschweiz, bis Fredi nach Biberbrugg infolge Belagsarbeiten zum Umweg über Raten gezwungen wird. Bei der engen Ortsdurchfahrt durch Oberägeri beweist unser Chauffeur sein Können!

Unterirdische Festung Vitznau

Die schöne Fahrt Richtung Brunnen mit Sicht auf den Lauerzersee und weiter mit vielen Kurven am Ufer des Vierwaldstättersees vorbei endet in Vitznau etwa 300 Meter oberhalb des Dorfes. Hier sind wir zur Besichtigung der Festung Vitznau eingeladen. In militärischem Ton begrüsst uns Oberstleutnant Suter und erläutert uns anhand einer Skizze die Funktion dieser unterirdischen Anlage. Kaum einer getraut sich, eine launische Bemerkung fallen zu lassen.

Nun geht es hinein in den Stollen und nach einer Kaffeepause werden wir, in zwei Gruppen aufgeteilt, mit vielen Informationen über diese Anlage überhäuft. Den anschliessenden Apéro dürfen wir wieder im Freien geniessen, wo auch ein erstes Lied erklingt. Das Mittagessen in der Anlage mit Salat, «Spatz» im Gamellendeckel mundet ausgezeichnet.

Toni bedankt sich für den Aufenthalt und unser Chauffeur fährt uns zurück nach Gersau, wo die Fähre soeben ankommt und die kostbare Fracht verschluckt.

Wanderung auf Bürgenstock

Weiter geht die Fahrt auf den Bürgenstock. In einer halbstündigen Wanderung auf dem einzigartigen Felsenweg gelangen wir zum Hammetschwandlift. Der vor mehr als hundert Jahren erbaute Stahlbau war damals wahrlich eine technische und bauliche Meisterleistung.

Wir lassen uns mit einer Geschwindigkeit von drei Meter pro Sekunde auf den höchsten Punkt der Stadt Luzern, die Hammetschwand, fahren. Hier auf 1132 Metern über Meer ist die Aussicht überwältigend. Luzern ist das nächste Ziel. Nun lüftet Toni das Geheimnis, wo unser Restaurant ist: der Wasserturm in der Mitte der Kapellbrücke. In der so genannten Schatzkammer werden wir über die Bedeutung dieses Befestigungswerkes informiert. Im darüber liegenden Raum wird uns das Nachtessen serviert.

Eine feine Kirschtorte und dazu ein Luzerner Kafi runden das ganze ab. Jetzt zeigen die Sänger mit ein paar Liedern ihr Können, wobei Kollege Charles seine brillante Tenorstimme wie auch seinen Humor gekonnt einsetzt. In fröhlicher Stimmung mit dem Schlusslied «In Salzburg zu St. Peter» endet der Aufenthalt in diesem Turm und wir kehren zum Bus zurück. Der Chauffeur Fredi ist mit seinem Gefährt startbereit und führt uns in der Dunkelheit sicher wieder nach Hause.

Guido Lehmann