Visiere für Neubau Tanneck stehen

Die Stiftung Altersbetreuung Herisau will ihr renovationsbedürftiges Haus Waldegg durch einen Neubau, das Haus Tanneck, ersetzen. Diese Woche wurde das Baugesuch eingereicht und die Visiere aufgestellt.

Mathurin Blumer
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Die Visiere für das Neubauprojekt Haus Tanneck wurden vergangenen Dienstag aufgestellt. (Bild: blu)

Die Visiere für das Neubauprojekt Haus Tanneck wurden vergangenen Dienstag aufgestellt. (Bild: blu)

HERISAU. Seit 2013 ist das Neubauprojekt Haus Tanneck im Heinrichsbad in Planung. Die Stiftung Altersbetreuung Herisau will ihr bestehendes Haus auf dem Gebiet Tanneck abreissen und ein neues Gebäude errichten. «Unser Haus Waldegg ist in die Jahre gekommen. Da und dort treten bauliche Mängel auf», lässt sich Max Nadig, Präsident des Stiftungsrates, in der Hauszeitung zitieren.

Abbruch noch dieses Jahr

Die Stiftung hat 2013 einen Architekturwettbewerb durchgeführt, wobei der Vorschlag eines Architekturbüros aus Luzern das Rennen gemacht hat. Im November letzten Jahres hatte der Einwohnerrat ein Darlehen von sechs Millionen Franken für die Finanzierung des Projekts genehmigt. Diese Woche wurden das Baugesuch eingereicht und die Visiere aufgestellt. Nun gilt es, die Baubewilligung abzuwarten. «Ich bin zuversichtlich, dass wir Ende Sommer dieses Jahres mit den Abbrucharbeiten beginnen können», sagt Andreas Büchler, Geschäftsführer der Stiftung Altersbetreuung. Geplant ist, dass der Neubau gegen Ende 2017 fertiggestellt ist.

Fünf Etagen, 75 Plätze

Im neuen Haus Tanneck sollen auf fünf Stockwerken insgesamt 75 Betten zur Verfügung stehen. «Auf drei Etagen werden wir konventionelle Pflege und auf zwei Etagen Pflege für Demenzkranke anbieten», erklärt Andreas Büchler. Die Stiftung, die 2001 gegründet wurde, würde somit über 214 Betten, verteilt auf drei Häuser, verfügen. In den Standorten Ebnet, Park und Waldegg arbeiten momentan rund 220 Angestellte. Die Kosten des Projekts werden auf rund 28,5 Millionen Franken veranschlagt, von denen die Stiftung 2,5 Millionen Franken selbst tragen will. Nebst einem Darlehen der Gemeinde von sechs Millionen Franken sollen die restlichen 20 Millionen Franken mit Hypotheken finanziert werden.