Vincenz beim Gewerbe zu Gast

GONTEN. Zu den Herausforderungen von Transformation hat Gastreferent Pierin Vincenz am Polit-Apéro des Innerrhoder Gewerbeverbandes gesprochen. Er erklärte, wieso die Welt heute eine Scheibe ist.

Mea Mc Ghee
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Pierin Vincenz stiess mit seinem Referat über Transformation und Unternehmertum auf offene Ohren. (Bild: mc)

Pierin Vincenz stiess mit seinem Referat über Transformation und Unternehmertum auf offene Ohren. (Bild: mc)

GONTEN. Behördenvertreter und der Vorstand des Kantonalen Gewerbeverbandes Appenzell Innerrhoden, insgesamt knapp 50 Personen, trafen sich am Freitag im «Bären» Gonten zum 17. Polit-Apéro des Gewerbeverbandes. Gastreferent war Pierin Vincenz, bis im Herbst 2015 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Raiffeisenbank und seit Oktober Verwaltungsratspräsident der Helvetia-Versicherungen. Mit seinem Referat «Transformation und Unternehmertum» hatte er die Aufmerksamkeit der Gäste auf sicher.

Umbruch und Stabilität

«Transformation hat viel mit Umbruch und Stabilität zu tun», sagte Vincenz. «Wenn sich die Umwelt verändert, sollte sich ein Betrieb anpassen.» Vincenz sprach ohne Notizen, baute bildhafte Beispiele und humorvolle Einlagen mit persönlichem Touch ein. Zudem wagte er die Aussage: «Die Welt ist heute eine Scheibe.» Das Smartphone in seiner Hand war der treffende Hinweis darauf, wie dies zu verstehen ist. Die Digitalisierung beschleunige sich, immer mehr Daten würden gesammelt und interpretiert. «Der Zugang zum Kunden wird sich verändern», sagte Vincenz. Was wichtig bleibe, seien Kompetenz und Sympathie, um das Vertrauen der Kunden zu geniessen.

Kultur der Entscheide

«Es ist eine Herausforderung, Sympathie in die digitale Welt zu bringen», beantwortete Pierin Vincenz die Frage eines Gastes, ob solches möglich sei. Weiter regte er an, als Chef Entscheide zu fällen und auch unter den Mitarbeitenden eine entsprechende Kultur anzustreben.

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