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Viermal mehr Besucher und 700 zusätzliche Helfer: So hat sich der Schwägalp-Schwinget über die Jahre hinweg verändert

Der Schwägalp-Schwinget feiert am Sonntag seine 20. Ausgabe. In den 19 Jahren seit der ersten Durchführung des Anlasses wurde das Gelände um einiges grösser. Auch die Ticketpreise haben sich geändert. Ein Vergleich zwischen früher und heute.
Natascha Arsic

Das Gelände des Schwägalp-Schwinget früher und heute.

Vor 19 Jahren fand das erste Schwingfest auf der Schwägalp statt. Man würde meinen, der Schwingsport habe sich früher grösserer Beliebtheit erfreut als heute – dem ist jedoch nicht so. Während im Jahr 2000 rund 3500 Gäste am Anlass weilten, konnten die Veranstalter letztes Jahr mit 15'450 Besuchern einen Zuschauerrekord verbuchen. Niklaus Hörler, OK-Präsident der Schwägalp-Schwinget, sagt:

«Der Schwingsport liegt derzeit total im Trend.»

Der Grossanlass habe heute auch eine grössere Präsenz im Fernsehen und in den sozialen Medien. «Es muss der richtige Weg gefunden werden im Umgang mit Schwingsport, Brauchtum und Tradition sowie Sponsoren und Zuschauerwünschen, so dass alle zufrieden sind», sagt Hörler. 2013 sei aus den Schwingerverbänden Appenzell und Toggenburg der Verein Schwägalp-Schwinget gegründet worden. Zwei Jahre später habe der Anlass bereits nationale Bedeutung erhalten, so dass der Verein jährlich auch auf die Mithilfe von Militär und Zivilschutz zählen darf.

12'000 Würste und 900 Kilogramm Brot

Während der Schwägalp-Schwinget über die Jahre hinweg kontinuierlich weiterentwickelt wurde, blieb eines gleich: «Die Organisation des Anlasses ist jedes Jahr eine sehr grosse Herausforderung», sagt Hörler. Die Logistik und die ganze Gastronomie müssen koordiniert sowie sämtliche Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. «Wir haben letztes Jahr 1600 Schwinger-Zmorgä und 2500 Bankettmenus zubereitet. Weiter wurden 12'000 Würste und 900 Kilogramm Brot verzehrt sowie 23'000 Liter Mineral, Bier, Most und zirka 15'000 Kaffees ausgeschenkt», sagt Hörler.

Dadurch, dass sich das Bergkranzfest zu einem Grossanlass entwickelt hat, werden auch mehr helfende Hände benötigt. Statt wie früher 300 Personen arbeiten nun jährlich 1000 Helfer mit. Sie leisteten gemäss Hörler letztes Jahr insgesamt rund 8000 Helferstunden (exklusiv der Stunden des OKs, Militär und Zivilschutz). «Bei der ersten Ausführung hatten wir darüber kein Buch geführt.»

Sitzplatztickets und Bankettkarten ausverkauft

Die Sitzplatztickets und Bankettkarten für das diesjährige Schwingfest sind bereits ausverkauft. Stehplätze sind noch an der Tageskasse erhältlich. Für die 20. Ausgabe der Schwägalp-Schwinget ist nichts Spezielles geplant, sagt Hörler. Neu wurde das ÖV-Angebot mit der Strecke Buchs via Wildhaus ausgeweitet. So könne mit dem Billett ab Wil, Gossau, St.Gallen, Herisau, Appenzell und Buchs gratis via Wildhaus an den Sägemehlrand und wieder zurück gefahren werden. Der OK-Präsident rechnet dieses Jahr mit rund 12'000 Besuchern.

Die Schwägalp-Arena früher und heute.

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