Vier Millionen für Strassen

An der Bürgerversammlung vom Herbst hat die Mosnanger Bevölkerung über ein Paket von Strassensanierungen für insgesamt vier Millionen Franken zu befinden. Stefanie Kuhn aus Libingen beginnt im August 2011 als neue Lernende.

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Mosnang. Im Rahmen der jährlichen Überprüfungen des Zustandes der Gemeindestrassen hat die Strassenkommission zunehmend Schäden und Sanierungsbedarf festgestellt. Der Gemeinderat liess deshalb verschiedene Strassenzüge durch die Firma Geoinfo AG, Gossau, überprüfen.

In den nächsten Jahren werden Sanierungs- und Belagserneuerungsarbeiten an Erst- und Zweitklass-Strassen von rund vier Millionen Franken fällig.

Der Gemeinderat hat beschlossen, an der Bürgerversammlung von diesem Herbst für mehrere Projekte Kredite einzuholen. Bei den Gemeindestrassen 1. Klasse handelt es sich um 712 000 Franken für den Abschnitt Dreien bis Nothüsli. Bei den Zweitklass-Strassen wird ein Sammelprojekt erstellt: Bild – Fridlingen – Rüedlingen 190 000 Franken, Nothüsli – Bodmen – Wisen 146 000 Franken, Chnüweid – Chamm 371 000 Franken, Entschwil – Oberloh 205 000 Franken, Ehratsrick – Churzenegg 200 000 Franken.

Für Unvorhergesehenes wird eine Reserve von 88 000 Franken gebildet. Dies ergibt ein Total bei den Zweitklass-Strassen von 1,2 Millionen Franken. An die Sanierung der Zweitklass-Strassen sind Beiträge von Bund und Kanton erhältlich. Die Ausführung der Sanierungsarbeiten wird je nach Dringlichkeit auf die nächsten fünf Jahre verteilt werden.

Beitrag an Bütschwil

Die Langenrainstrasse zweigt im Lerchenfeld, Lütisburg-Station von der Staatsstrasse durchs Toggenburg ab und führt über Rosengarten – Hätschberg und ab der Gemeindegrenze unter dem Namen Bitzistrasse nach Mosnang. Die Strassenverbindung bildet nebst der Staatsstrasse Mosnang – Bütschwil die wichtigste Verkehrsanbindung an das übergeordnete Strassennetz durch das Toggenburg.

Sie ist für die Einwohner unserer Gemeinde wohl auch die am meisten benützte Zufahrt aus der Region Wil.

Auf unserem Gemeindegebiet wurde die Strasse bis zur Grenze im Hätschberg in den letzten zwei Jahren saniert und durchgehend auf eine Breite von fünfeinhalb Meter ausgebaut. Für das Teilstück zwischen Hätschberg und dem Abzweiger Grämigen hat die Gemeinde Bütschwil ebenfalls ein Sanierungsprojekt ausarbeiten lassen.

Der Gemeinderat Bütschwil hat sich bereit erklärt, die Strasse in diesem Bereich auf den gleichen Standard wie auf Gemeindegebiet von Mosnang auszubauen und eine Gesamtsanierung der Bürgerschaft im Frühjahr 2011 zum Entscheid zu unterbreiten, wenn sich Mosnang an den Kosten angemessen beteiligt. Aufgrund der Schätzung der Mehrkosten, die durch die teilweise Strassenverbreiterung entstehen und in Anerkennung der Bereitschaft, die Strasse zum jetzigen Zeitpunkt total zu sanieren,

hat der Gemeinderat beschlossen, an die Gesamtkosten von 1 274 000Franken einen Pauschalbetrag von 250 000 zu leisten. Der Bürgerversammlung vom 18. November wird ein entsprechender Antrag unterbreitet.

Neue Lernende

Aus verschiedenen Bewerbungen hat der Gemeinderat Stefanie Kuhn, Hofen, Libingen, zur neuen Lernenden bei der Gemeindeverwaltung Mosnang gewählt. Die Lehre beginnt für Stefanie Kuhn im August 2011.

Heimreglement Hofwis in Kraft

Gegen das neue Heimreglement für das Alters- und Pflegeheim Hofwis, Mosnang, wurde das Referendum nicht ergriffen. Der Gemeinderat hat das Reglement sowie die dazugehörende Taxordnung auf den 1. Oktober in Kraft gesetzt.

Wartehäuschen Schrinersberg

Als Ergänzung zur neu erstellten Haltestelle Schrinersberg wird auf der Strassenseite in Fahrtrichtung Bütschwil ein Wartehäuschen erstellt.

Fabio Schönenberger, Schrinersberg, hat die Zimmerarbeiten dazu als Lehrabschlussarbeit bei der Firma Georg Egli, Holzbau AG, Stelz, Kirchberg, erstellt. Zurzeit sind die Bauarbeiten für das Fundament in Gang. Die Aufricht- und Fertigstellungsarbeiten erfolgen noch vor Wintereinbruch.

An die Erstellungskosten trägt der Kanton St. Gallen aufgrund des Gesetzes über den öffentlichen Verkehr 75 Prozent oder maximal 10 000 Franken bei.

Wasserversorgung Fürschwand

Die erste Etappe für den Bau der Wasserversorgung Fürschwand und die Umlegung eines Teils der Strasse Fürschwand – Fürluft wurde vom Gemeinderat genehmigt und zur Auflage freigegeben. Die öffentliche Auflage erfolgt im Oktober.

Zudem hat der Gemeinderat mit der Gemeinde Bütschwil Vereinbarungen abgeschlossen über die Kanalisationsanschlüsse in den Gebieten Langaufeld, Lütschwil und Hätschberg. (gem)