Vielfältiger Einsatz

BERN. Als einer der jüngeren Politiker im Nationalrat sitzt Andrea Caroni in der begehrten, als einflussreich geltenden Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK). Und dies bereits in seiner ersten Legislatur. Bei wichtigen Themen war der Ausserrhoder Nationalrat Sprecher der FDP-Fraktion.

Jesko Calderara
Merken
Drucken
Teilen

BERN. Als einer der jüngeren Politiker im Nationalrat sitzt Andrea Caroni in der begehrten, als einflussreich geltenden Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK). Und dies bereits in seiner ersten Legislatur. Bei wichtigen Themen war der Ausserrhoder Nationalrat Sprecher der FDP-Fraktion. Caroni ist auch Mitglied der Geschäftsprüfungs- sowie der Begnadigungskommission. Er gehört zudem dem Büro des Nationalrates an. Zu Beginn der Legislatur arbeitete der Ausserrhoder Ständeratskandidat in der Kommission für Rechtsfragen mit.

42 Vorstösse eingereicht

Gemäss der Website des Parlaments hat Andrea Caroni 42 Vorstösse eingereicht. Mediales Ansehen erregt seine Idee der Einführung eines Elternurlaubs. Demnach könnte der 14wöchige Mutterschaftsurlaub individuell zwischen der Frau und dem Mann aufgeteilt werden. Der Rat hat die Motion noch nicht behandelt. Im weiteren setzte sich Caroni unter anderem für die rechtliche Besserstellung der Sexarbeitenden ein, wollte Transparenz über die Tätigkeit der Lobbyisten im Bundeshaus schaffen oder verlangte vom Bundesrat die Einführung einer Regulierungsbremse.

Respekt im linken Lager hat er sich vor allem mit dem Einsatz gegen die Pädophilen-Initiative geschaffen.

Ostschweizer Anliegen im Fokus

Andrea Caroni konnte sich auch mit regionalpolitischen Anliegen profilieren. Zusammen mit dem Thurgauer Ständerat Roland Eberle kämpfte er für den Netzbeschluss und den Zubringer Appenzellerland. Der 35-Jährige ist einer der Initianten der Parlamentarischen Gruppe Ostschweiz Caroni gilt als intelligent, ehrgeizig und voller Energie. Allerdings kommt sein teilweise etwas schulmeisterlicher Auftritt im Nationalrat bei älteren Ratskollegen aus anderen Fraktionen nicht immer gut an, heisst es im Bundeshaus.