Viele milde und winterliche Tage

Nach einem drei Grad zu warmen, unter der Norm entsprechend sonnigen und bis fast zuletzt schneearmen Dezember startete das Neujahr sehr winterlich mit überall im Toggenburg genügend Schnee und Sonnenschein.

Ruedi Kleger
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TOGGENBURG. Den schönen Wintersporttag verdankte man einem Hochdruckgebiet über Mitteleuropa. Am Berchtoldstag kam im Laufe des Tages etwas mildere Luft mit wenig Schnee und Regen an die Alpen. Ein kleines Sturmtief war es am Wochenende vom 3. Januar, das sich von England Richtung Deutschland verschob und unten im Tal Regen und in den Bergen Schnee brachte, begleitet von heftigen Windböen. Auf dem Säntis wurden 150 und in den Niederungen bis 80 km/h gemessen. Die dazu noch milden Temperaturen im Tal sorgten für eine rasche Schneeschmelze. Zu Beginn der neuen Woche baute sich wieder ein Hoch auf, so wurde es nach kalten Nächten tagsüber mit Sonnenschein recht mild. Am Donnerstag, 8. Januar, führte ein Tiefdrucksystem über dem Atlantik Störungen zur Schweiz. Eine erste erfasste uns mit auffrischendem Westwind und feuchtmilder Luft in der Nacht auf Freitag. Am Samstag vom 10. Januar wurde sehr milde, aber trockene Luft ins Land geführt. Bei mässiger Bewölkung gab es frühlingshafte Werte bis 16 Grad. Der Sonntag wurde geprägt von einer Kaltfront mit absinkender Schneefallgrenze bis 600 Meter. Nach zwei freundlichen, wieder milden Tagen zog am Mittwochmorgen, 14. Januar, die nächste Front auf mit Schnee bis 800 Meter.

Danach stellte sich im Vorfeld, bevor am Wochenende vom 17. Januar der Winter zum zweitenmal kam, eine Föhnlage ein. Nach Schneefällen am Samstag bis in die Niederungen, zeigte sich der Sonntag von der trockenen, eher freundlichen Seite. Die Temperaturen blieben in der neuen Woche auf winterlichem Niveau um minus 5 bis plus 1 Grad. Bei leicht veränderlichem Wetter mit ab und zu wenig Schneefall aus Wolken und Hochnebel, war die Sonne oft verdeckt. Übers Wochenende vom 24. Januar und in den folgenden Tagen hielt das veränderliche Winterwetter mit zeitweise Schneefall und sonnigen Abschnitte an. Auf Ende Monat war es ein kräftiges Tief mit viel Schnee im Gepäck. Der Januar war im Vergleich zum langjährigen Mittelwert zwei Grad zu warm, der Norm entsprechend sonnig und mit genügend Niederschlägen.

Ende Januar brachte ein kräftiges Tief viel Schnee und zur Abwechslung Sonnenschein. (Bild: Franz Steiner)

Ende Januar brachte ein kräftiges Tief viel Schnee und zur Abwechslung Sonnenschein. (Bild: Franz Steiner)

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