Viele Fortschritte gemacht in der Lagerwoche

Jugendmusik Lichtensteig

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Das Schlusskonzert in Grabs machte den Lagerteilnehmern grossen Spass. (Bild: PD)

Das Schlusskonzert in Grabs machte den Lagerteilnehmern grossen Spass. (Bild: PD)

Jedes Jahr im Frühling organisiert der St. Galler Blasmusikverband ein U18-Musiklager. Das ist ein Lager für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Wir vier von der Jugendmusik Lichtensteig, Quirin Bächler (Tenorsaxofon), Saskia Bischof (Kornett), Kevin Fässler (Trompete) und Evelyne Pop (Querflöte) haben teilgenommen und haben diesen Bericht geschrieben.

Am ersten Tag wurden wir von der Familie Bischof nach Salez gefahren. Wir waren gespannt, was auf uns zukommt. Nach der Ankunft in der Landwirtschaftsschule Salez fand in der Aula ein Informationsanlass statt mit der Vorstellung der Lagerleiter und der Musiklehrer, mit der Notenverteilung und dann noch die Lagerregeln. Wir zwei Jungs bekamen ein Viererzimmer für uns alleine, während

die Mädchen ein solches Zimmer zu fünft teilen mussten. Dann ging es los mit den ersten Registerproben. Saskia und Kevin gehörten zum Trompeten-Register, Quirin zum Saxofon-Register und Evelyn zum Flöten-Register. In jedem Register hatte es mindestens zehn Jugendliche. Als Tagesabschluss war noch eine Gesamtprobe mit insgesamt 59 Jugendlichen.

Am zweiten Tag ging es nach dem Morgenessen mit dem Proben wieder los. Am Vortag hatten wir über sechs Stunden gespielt und wir dachten, dass der Ansatz nicht mehr mitmacht. Es war dann aber nicht so. Martin Huber, unser Jugendmusikleiter, hat also recht, wenn er sagt, dass wenn man viel spielt, der Ansatz immer besser wird. In den Registerproben lernten wir unsere Kollegen besser kennen und es war interessant zu erfahren, woher die kamen. Es gab immer wieder Gesamtproben. Wir probten bis 21.00 Uhr und dann hatten wir bis zur Bettruhe eine Stunde zur freien Verfügung. Am dritten Tag meldete sich die Müdigkeit langsam, aber dafür wurden wir immer besser und die Stücke klangen immer schöner. Wir hatten nur bis zum Mittag Proben. Am Nachmittag hatten wir frei. Wir konnten uns erholen oder etwas zusammen machen. Nach dem Abendessen gab es einen Vortrag und Informationen über die Militärmusik. Es war sehr interessant, aber es ist nicht so einfach, dort mitmachen zu können. Am nächsten Tag haben wir weiter geübt, das Ergebnis an den Gesamtproben wurde immer besser.

Der fünfte Tag war ein spezieller Tag. Die Stücke, die wir gelernt hatten, wurden aufgenommen. Überall standen Mikrofone, die extrem sensibel eingestellt waren. Es wurde auch verlangt, dass wir uns leise verhalten und keine unnützen Geräusche machen. Am Abend waren wir erschöpft aber glücklich, dass die Aufnahmen im Kasten waren.

An unserem letzten Lagertag waren wir etwas traurig, dass das Lager fertig war. Wir hatten viele Freunde gefunden und konnten schöne Musik machen. Wir mussten schöne Kleider anziehen, schwarze Hosen und ein weisses Hemd. Um 11 Uhr fand das Schlusskonzert in der Turnhalle Grabs statt. Es war cool, so viele Zuhörer und der grosse Applaus. Nach dem Konzert kam der Abschied. Wir haben noch schnell einen Whatsapp-Gruppen-Chat gemacht, damit wir immer in Kontakt sein können.

Es war eine schöne Woche. Wir haben viel gelernt und mit nach Hause genommen. Wir danken der MG Lichtensteig und unserem Ausbildungsverantwortlichen, dass sie es uns ermöglicht haben, an diesem Lager teilzunehmen. Wir freuen uns auf das nächste Projekt. Übrigens, wir Jugendmusikmitglieder der Musikgesellschaft Lichtensteig würden uns über neue Mitglieder freuen. (pd)