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Viel Support für Kirchensanierung im Herisauer Einwohnerrat

Im zweiten Anlauf sagt der Einwohnerrat Ja zum Projekt Dorfkirche. Dieses kostet 6,8 Millionen Franken. Während die Innenrenovation unbestritten ist, gibt die Architektur des Nebengebäudes zu reden.
Jesko Calderara
Der Innenraum der reformierten Kirche Herisau wurde letztmals vor 55 Jahren saniert. (Bild: Martina Basista)

Der Innenraum der reformierten Kirche Herisau wurde letztmals vor 55 Jahren saniert. (Bild: Martina Basista)

Bei der ersten Lesung im September 2017 gab die geplante Sanierung der Dorfkirche viel zu reden. Schliesslich wurde die Vorlage zurückgewiesen – mit mehreren Aufträgen an den Gemeinderat. Am Mittwoch gab der Einwohnerrat nun grünes Licht für das Vorhaben, das mit dem Neubau des Nebengebäudes rund 6,8 Millionen Franken brutto kosten wird. Der Anteil der Gemeinde beträgt 3,1 Millionen Franken. Gegenüber der ersten Vorlage wurde das Gesamtprojekt in einen gebundenen und einen ungebundenen Teil aufgespaltet. Zudem wurde die WC-Anlage ergänzt. Diese besteht neu aus einer behindertengerechten Toilette sowie je zwei Toiletten für Damen und Herren. Die Mehrkosten dafür belaufen sich auf 120000 Franken.

Im Einwohnerrat hat die Stimmung innerhalb eines Jahres gedreht. Am Mittwoch stiess das geplante Projekt Dorfkirche auf viel Zustimmung. Gänzlich unbestritten war bei allen Fraktionen die geplante Innenrenovation samt Neugestaltung der Umgebung. Das Vorhaben sei auch auf den zweiten Blick gelungen und finanziell tragbar, sagte SP-Fraktionssprecherin Silvia Taisch Dudli. Für die SP ist zudem das Nebengebäude ein wichtiger Beitrag an das öffentliche Leben im Dorf. Der neu geschaffene Versammlungsort müsse von der Bevölkerung unkompliziert genutzt werden können, forderte Taisch Dudli. Die CVP/EVP-Fraktion begrüsste insbesondere die Anpassung der Anzahl Toiletten. «Trotz unterschiedlicher Schönheitswahrnehmung des Nebengebäudes sehen wir die Wichtigkeit des Gesamtprojekts», sagte deren Sprecherin Ursula Fröhlich. Allerdings müsse bei der Innenrenovation der Kirche die hinterste Bankreihe nochmals geprüft werden, um so mehr Platz zu schaffen. SVP-Einwohnerrat Christian Oertle wiederum kritisiert die Architektur des Nebengebäudes. Den Rückweisungsantrag vor einem Jahr stellte die FDP-Fraktion, was ihr auch Kritik eintrug. Michel Peter zeigte sich am Mittwoch erfreut, dass die Anträge der Freisinnigen umgesetzt wurden.

Einstimmiger Entscheid zur Innensanierung

Letztlich einstimmig verpflichtete der Einwohnerrat den Gemeinderat, an einer seiner nächsten Sitzungen für die Innenrenovation und die Neugestaltung der Umgebung der Dorfkirche einen gebundenen Kredit über netto 2,6 Millionen Franken zu verabschieden. Gleichzeitig genehmigte er das Nebengebäude samt Erweiterung im Untergeschoss mit je einer Enthaltung und Gegenstimme. Dieser Teil kostet netto 1,56 Millionen Franken.

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