Viel Spass mit den neuen Geräten

Die Umgebung beim Primarschulhaus in Bächli zeigte sich am Samstag sehr belebt. Eltern und Kinder trafen sich, um gemeinsam den neuen Spielplatz auf dem Schulareal einzuweihen.

Flavia Forrer
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Auf dem neuen Spielplatz in Bächli können die Kinder schaukeln, klettern, rutschen und einiges mehr. (Bilder: Flavia Forrer)

Auf dem neuen Spielplatz in Bächli können die Kinder schaukeln, klettern, rutschen und einiges mehr. (Bilder: Flavia Forrer)

BÄCHLI. Der neue Spielplatz auf dem Schulhausareal in Bächli steht zwar seit letztem Herbst. Seit ungefähr drei Wochen gibt es nun aber auch einen Sandkasten. Somit ist die Erneuerung des Spielplatzes definitiv abgeschlossen, und es gab für alle einen Grund zu feiern.

Der alte Spielplatz war in die Jahre gekommen und für die Schulgemeinde sicherheitstechnisch nicht mehr tragbar. Beim Einweihungsfest am Samstag gab es verschiedene Spiele wie Büchsenschiessen, eine kleine Gastwirtschaft und eine Versteigerung.

Rutschen, schaukeln, klettern

«Die Kriterien für den neuen Spielplatz waren, dass es eine Rutsche, eine Schaukel und eine Klettermöglichkeit gibt und dass die nötigen Investitionen im Budget liegen», so Martina Langenegger, Schulleiterin Hemberg-Bächli. Diese Kriterien erfüllt der neue Spielplatz, der fast ausschliesslich aus Holz besteht. Die Kosten betrugen 40 000 Franken, die vor allem die Schulgemeinde übernommen hat. Der Verkehrsverein Hemberg-Bächli sponserte einen Tisch und eine Sitzbank.

Geld für Sandkastenbagger

«Wir können stolz darauf sein, einen so zeitgemässen Spielplatz in Bächli zu haben», meinte die Schulleiterin bei der Festrede. Hinter dem Schulhaus steht seit Kurzem auch ein Sandkasten. Zuvor war dort ein Weiher, der nun umgenutzt wurde. Um den neuen Sandkasten noch attraktiver für die Kinder zu machen, sammelte die Schulgemeinde Geld für einen Bagger. Die Schüler und Schülerinnen haben während der Sonderwoche, die letztes Jahr aufgrund des 40-Jahr-Jubiläums stattfand, zwei Sennenstreifen auf Holz produziert. Diese versteigerten sie am Samstag und sammelten so 140 Franken für den Bagger. Die Familien hatten drauflos geboten, bis ein Schüler nach einer bestimmten Zeit mit einem Gong die Versteigerung beendete. «Das sind zwei wunderbare Ergebnisse, die wir in dieser Sonderwoche produziert haben», warb Martina Langenegger während des Bietens. «Ich werde den Sennenstreifen in meinem Zimmer aufhängen», meinte der kleine Gewinner eines Sennenstreifens stolz.

Um einen Bagger kaufen zu können, versteigerten die Kinder zwei selbstgemachte Sennenstreifen. (Bild: unknown)

Um einen Bagger kaufen zu können, versteigerten die Kinder zwei selbstgemachte Sennenstreifen. (Bild: unknown)

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