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Viel Kampf, wenig Ertrag

Die Frauen von Volley Toggenburg leisteten am Mittwoch gegen Luzern lange Zeit erfolgreich Gegenwehr und kamen trotz 0:3 einem Satzgewinn sehr nahe.

VOLLEYBALL. Am Mittwoch waren die Luzerner Volleyballerinnen Gäste in der Rietsteinhalle. Volley Toggenburg beeindruckte mit einer kämpferischen Abwehr. Der Erfolg blieb leider aus. Die stark erarbeiteten Führungen in Satz 2 und 3 konnten nicht gehalten werden. Ein abgeklärt agierendes Luzern zeigte in den entscheidenden Situationen keine Schwächen.

Luzern auf Tabellenplatz 8

Das Team von Herren-Nationaltrainer Bettello könnte leistungsmässig viel weiter oben in der Tabelle stehen. Während der Qualifikationsrunde setzten die jungen Spielerinnen schon mehrmals mit einer soliden Leistung Ausrufezeichen und konnten dem einen oder anderen Favoriten der Liga einen Satz abnehmen. Mit 16 Punkten in 18 Spielen konnten für das Selbstvertrauen wichtige Siege eingefahren werden. Das Gastteam ging von Anfang an mit einem konstanten Servicedruck und präzisen Angriffen in Führung. Dank guter Annahmen um die starke Libera Bieri wurden die Luzerner Mittelangreiferinnen mit schnellen Bällen sehr gut in Szene gesetzt. Toggenburg erreichte im ersten Durchgang trotzdem respektable 17 Punkte.

Toggenburg furios

Zur Freude der Zuschauer zapfte Volley Toggenburg im zweiten Satz neue Energien an. Mit 5:1 gelang der Zuspielerin der Juniorinnen-Nationalmannschaft, Vivian Guyer, eine hervorragende Aufschlagserie. Toggenburg schien wie ausgewechselt. Plötzlich war das Momentum auf Seiten des Heimteams. Eine konstante Annahme ermöglichte der jungen Passeuse noch mehr zu brillieren. Zielsicher fand sie ihre Angreiferinnen, die nun wiederum einen Ball nach dem anderen im Feld der Innerschweizerinnen versenkten. Mit einer weiteren starken Serviceserie von Topscorerin Leslie Betz gelang es dem Heimteam, eine 16:9-Führung aufzubauen. Plötzlich riss der Faden im Toggenburger Spiel. Luzern legte seinerseits eine Aufschlagserie bis zum Gleichstand von 16:16 hin. Weitere drei Punkte musste das Heimteam nun abgeben. Eine Kombination aus unglücklichen Zufällen, Missverständnissen und unnötigen Eigenfehlern half den Gästen, den zweiten Durchgang mit 25:22 für sich zu entscheiden.

Frech und angriffslustig

Die 10-Minuten-Pause kam wie gerufen. Coach Erni beruhigte in dieser Auszeit sein junges Team. Wer jetzt dachte, dass Toggenburg sich vom Satzverlust beeindrucken lässt, wurde eines Besseren belehrt. «Frech und angriffslustig» war das Motto des dritten Durchgangs. Die Zuschauer konnten immer wieder spektakuläre Ballwechsel beklatschen. Die Bälle wurden aus dem Netz und hinter den Banden herausgezaubert, egal, ob mit Händen oder Füssen. Toggenburg zeigte eine überragende Defensivleistung und wurde für die Gegnerinnen zur richtigen Gummiwand. Dieser Umstand zwang die Luzernerinnen zu mehr Druck und erhöhte deren Fehlerquote. Die Gastgeberinnen agierten weiterhin mutig und erarbeiteten sich eine 19:16-, dann eine 20:17- und sogar eine 22:20- Führung. Alles sah nach einem Satzgewinn aus. Einzig Topscorerin Neumannova hatte etwas dagegen. Die im Spiel bis zu diesem Zeitpunkt eher wenig aufgefallene Aussenangreiferin zeigte in der entscheidenden Situation ihre Klasse, schüttelte ihre besten Aufschläge aus dem Ärmel und führte Luzern zu einem eher schmeichelhaften 3:0-Auswärtssieg.

Letztes Heimspiel

Morgen Sonntag steht bereits das Rückspiel gegen Luzern auf dem Programm. Am Mittwochabend findet dann das letzte Heimspiel der regulären Saison statt. Dabei trifft Volley Toggenburg um 20.30 Uhr erneut auf den VBC Cheseaux. Volley Toggenburg hofft in dieser letzten Partie nochmals auf einen Grossaufmarsch des Publikums. (pd)

Matchprotokoll: Volley Toggenburg – Volley Top Luzern 0:3 (17:25, 22:25, 22:25) Volley Toggenburg: Leslie Betz, Nora Terinieri, Marina Schneider, Jasmine Fiechter, Stefania Sommer, Melanie Brogli, Isabelle Reiser, Vivian Guyer. Coach: Marcel Erni. Volley Top Luzern: E. Kountoura, G. Schottroff, E. Rohrer, L. Bisang, L. Kronenberg, O. Wassner, L. Neumannova, J. Bieri. Coach: Dario Betello. Bemerkungen: Volley Toggenburg ohne Valeria Fedosova und Miriam Reiser (beide verletzt). Spieldauer: 76 Minuten (24, 26, 26) Schiedsrichter: Bärtschi/Kälin.

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