Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Viel Beachtung für Kälbli und Kühe an Herisauer Viehschau

Anders als in der Vergangenheit präsentierten dieses Jahr die Herisauer als erstes ihr Braunvieh.
Simon Huber
Zwei Jungzüchterinnen und ein Jungzüchter mit ihren beiden Kälblizwillingen Bruna und Brina. (Bild: Simon Huber)

Zwei Jungzüchterinnen und ein Jungzüchter mit ihren beiden Kälblizwillingen Bruna und Brina. (Bild: Simon Huber)

Kurz nach 9 Uhr erklangen die ersten Kuhglocken auf dem Ebnet in Herisau. Im Minutentakt erschienen die in Appenzeller Tracht gekleideten Bauern mit ihren Kühen. Einige der Tiere waren ruhig und andere rannten wild umher. Es konnten jedoch alle 343 Kühe durch den Torbogen geführt werden.

Nachdem die Bauern ihre Tiere angebunden hatten, putzten sie ihr Vieh mit Bürsten und Wasser, damit die ganze Schönheit der Tiere zur Geltung kommt. Nach der Schafschau vom vergangenen Samstag in Teufen wurde mit dem Anlass in Herisau die Schausaison definitiv lanciert. In der Vergangenheit bildete stets die kantonale Stierschau den Auftakt. Diese wurde nun aufgrund mangelnder Besucher an das Ende verschoben. Und damit war die Braunviehschau in Herisau, die erste von 19 weiteren in diesem Jahr.

Viele Schulklassen zu Besuch

Bevor die ersten Bauern mit ihren Kühen durch den von den Landfrauen mit eigenen Blumen geschmückten Torbogen liefen, war es auf dem Ebnet ruhig. Nur ein paar wenige Kühe, welche schon zuvor zum Platz chauffiert wurden, muhten. Etwa 15 Helfer trafen noch die letzten Vorbereitungen. Dazu gehörten Stroh auf dem Gelände zu verstreuen, das Mikrofon zu testen und die Festwirtschaft bereit zu machen. Um halb 11 Uhr fand der Kälbliwettbewerb der Jungzüchter statt. Dafür wurde mit Gittern ein Ring geformt, in welchem am Nachmittag auch die schönsten Herisauer Kühe präsentiert wurden. OK-Präsident Peter Tobler ergriff per Mikrofon das Wort. Er hiess alle zum ersten Wettbewerb des Tages willkommen und lobte den Nachwuchs:

«Diesen jungen Viehzüchterinnen und Viehzüchtern kann ich sagen, dass sie in zehn Minuten startklar sein sollen und nach drei Minuten sind sie bereit.»

Für die Kinder, die ihre geschmückten Kälbli mit einem Sprüchli vorgestellt haben, gab es ein Victorinox Sackmesser als Geschenk. An der Viehschau soll Altbewährtes erhalten bleiben. Tobler:

«Wir schauen, dass wir keine grossen Veränderungen vornehmen, denn die Viehschau ist eine Tradition und sollte so erhalten bleiben»

Die Bauern seien hier um ihren Stolz in Form der herausgeputzten und gepflegten Kühen zu präsentieren. Darauf bereiten sie sich das ganze Jahr über vor. Für diesen Event wurden alle Herisauer Kindergarten-, 1.- und 2.-Klassen eingeladen. Sie sind, wie auch das normale Publikum, zahlreich erschienen. «Mit dieser Viehschau betreiben wir eigentlich Öffentlichkeitsarbeit, denn wir zeigen den Kindern, das die Milch nicht aus dem Laden kommt», sagt Tobler.

Hinweis

Die Appenzeller Zeitung wird die Bestenliste aller Viehschauen jeweils am nächsten Tag publizieren. Bei der Berichterstattung konzentrieren wir uns auf ausgewählte Anlässe. Das Ziel besteht darin, über einen Zeitraum von drei Jahren alle Schauen zu besuchen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.