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Viel Aufwand – kein Ertrag

Der SC Herisau kann nicht an den Erfolg vom Mittwoch anknüpfen und verliert das Heimspiel am Samstagabend. Gegen die Pikes EHC Oberthurgau resultiert eine 1:4 Niederlage (0:0, 0:3, 1:1).
Urs Berger
Pikes-Hüter Kevin Liechti kann sein Tor bis eine Sekunde vor Schluss sauber halten. Bild: Karin Erni

Pikes-Hüter Kevin Liechti kann sein Tor bis eine Sekunde vor Schluss sauber halten. Bild: Karin Erni

Erst eine Sekunde vor Schluss erzielte Michael Holdener den einzigen Treffer für die Gastgeber an diesem Abend. Dem Pikes-Hüter Kevin Liechti wurde der Shutout ganz knapp verwehrt. Vorher war Herisau 59 Minuten vergeblich angerannt. Es gelang nicht, die Scheibe im Tor der Gäste aus Romanshorn zu platzieren. Diese legten den Grundstein für den Sieg mit drei Toren innerhalb von fünf Spielminuten im Mitteldrittel.

Das 0:1 in der 30. Spielminute durch Pikes-Stürmer Michael Trüssel brachte die Wende in die Partie. Herisau war bis dahin spielbestimmend, hatte mehr Präsenz vor dem gegnerischen Tor und wies auch in der Schussstatistik deutlich mehr Schüsse aus als der Gegner. Mit mehr Effizienz im Abschluss hätte Herisau zu diesem Zeitpunkt mindestens zwei bis drei Tore feiern können. Bei Ausschuss von Herisaus Marc Pace musste auch Yanneck Hofstetter auf der Strafbank Platz nehmen. Die Pikes nutzten die Gunst der Stunde und eröffneten den Torreigen. Nur drei Minuten später netzte John Ungemach nach einem schnellen Gegenangriff hinter dem chancenlosen Herisauer Torhüter ein. Die Appenzeller hatten selbst verschuldet das Spiel aus der Hand gegeben und den Gegner aufgebaut. Das 0:3 in der 35. Minute erzielten die Thurgauer erneut in Überzahl.

Im dritten Spielabschnitt war die Mannschaft von Markus Rechsteiner erneut bemüht und ergriff das Spieldiktat. Zählbares resultierte nicht und mit drei zusätzlichen Strafen wurde die Aufholjagd zusätzlich erschwert. Gemessen an den Spielanteilen wird man sich in Herisau ob dieser Niederlage ärgern.

Wie schon beim Heimspiel gegen Wetzikon und beim Auswärtsspiel im Rheintal herrschte auf der Herisauer Fantribüne die klare Meinung, dass hier mehr möglich gewesen wäre. Schöne Spielzüge in einem engagierten Auftritt wurden nicht belohnt. Herisau fehlt es an einem Goalgetter der in den entscheidenden Phasen die Scheibe auch ins Tor bringt. Mit vier Punkten aus fünf Spielen belegt der SC Herisau momentan den neunten Tabellenplatz.

Kommenden Samstag kommt es zum spannenden Duell gegen den elftplatzierten EHC Uzwil. Anpfiff in der Uzehalle ist um 20 Uhr.

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