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«Verwendung von Altholz ist unser Markenzeichen»

Goldener Boden
Aufgezeichnet von
Andreas Bischof begutachtet ein Stück Altholz. (Bild: PD)

Andreas Bischof begutachtet ein Stück Altholz. (Bild: PD)

Der Entscheid zur Selbstständigkeit fiel eigentlich aus dem Bauch heraus. Im Januar 2016 habe ich mit Alois Thum gesprochen, der sich Gedanken um die Nachfolgeregelung machte. Lange musste ich nicht überlegen. Ich wollte sowieso gerade etwas Neues in Angriff nehmen. Schon zwei Monate später habe ich die Andreas Bischof GmbH in Wildhaus gegründet und im Juni habe ich dann definitiv losgelegt. Zurzeit ist auch die A. Thum AG noch hier ansässig. In gut einem Jahr wird Thum, der seit 1983 Besitzer der Zimmerei-Schreinerei ist, aber in Pension gehen.

Das erste Jahr meiner Selbstständigkeit ist sehr positiv verlaufen. Ich konnte bereits viel investieren, zum Beispiel in Maschinen, Firmenfahrzeuge, aber auch in den ganzen Büroapparat. Die neue CAD-Software ermöglicht es mir, dem Kunden oder der Kundin schon zu Beginn ein Modell des Auftrags zu zeigen. Diese Visualisierung hilft auch, die Vorstellungen abzugleichen. Manchmal haben Kundinnen und Kunden sehr vage Vorstellungen, manchmal aber auch sehr konkrete. Unser Angebot reicht von einzelnen Möbelstücken über Türen und Fenster bis hin zu Umbauten alter Häuser. Gerade für Letzteres verwenden wir gern das bestehende Material. Die Verwendung von Altholz ist zu unserem Markenzeichen geworden. Die Arbeit damit ist aber viel aufwendiger, weil altes Holz mehr Charakter hat als neues. Dafür ergeben sich immer individuelle Stücke. Das gefällt mir sehr gut und zum Glück auch unseren Kunden im ganzen Toggenburg und im Rheintal.

Dass wir so ein breites Portfolio anbieten können, liegt auch daran, dass die A. Thum AG den Schwerpunkt auf die Zimmerei legte, ich aber gelernter Schreiner bin. Das vermischt sich jetzt natürlich immer mehr und soll auch so bleiben. Ich habe deshalb zwei Zimmerleute und zwei Schreiner angestellt. Seit einer Woche bilde ich zudem meinen ersten Lernenden aus.

Aufgezeichnet von

Ruben Schönenberger

ruben.schoenenberger@

toggenburgmedien.ch

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