Verunfallter kannte Gebiet

Der 17jährige tödlich verunfallte Skifahrer war häufig im Gebiet Wildhaus unterwegs und kannte sich aus.

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Wildhaus. «Der Unfall ist tragisch und wir bedauern sehr, was geschehen ist», sagt Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Bergbahnen Wildhaus AG. «Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen», drückt er sein Mitgefühl aus.

Am Samstagnachmittag verunfallte ein Jugendlicher aus Grabs tödlich auf dem Gamserrugg, als er die präparierte Piste verliess. Im steinigen Gelände fuhr der Skifahrer im Tiefschnee neben dem Skilift Gamserrugg, hob ab und stürzte mit dem Kopf auf den steinigen Untergrund. Skifahrer hätten den Verletzten bewusstlos im Schnee liegen sehen und Alarm geschlagen, schreibt «20 Minuten». Trotz Helm und Rückenpanzer starb der Jugendliche an den Folgen der vielen schweren Verletzungen noch auf der Unfallstelle.

Zum Thema Sicherheit befragt, sagt Urs Gantenbein gegenüber dem Toggenburger Tagblatt, dass ein Wintersportler nach dem Verlassen der Pisten grundsätzlich auf sich alleine gestellt sei. Den Warnfinger mag er trotzdem nicht aufhalten. «Im ganzen Skigebiet herrscht grosse Betroffenheit, da der Fahrer häufig bei uns zum Skifahren kam und man ihn hier kannte», sagt er. «Hätte es einen halben Meter Schnee mehr gehabt, wären die Steine bedeckt gewesen». (kru)

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