Verschlungene Wege

WATTWIL. Ein Podium im Rahmen des Lehrstellenforums zeigte, dass die berufliche Laufbahn durch die Wahl einer Lehrstelle keineswegs vorgegeben ist. Maria Glavas erzählte, wie sie nach der Ausbildung als Zahntechnikerin ihren Berufswunsch Polizistin realisiert hat.

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WATTWIL. Ein Podium im Rahmen des Lehrstellenforums zeigte, dass die berufliche Laufbahn durch die Wahl einer Lehrstelle keineswegs vorgegeben ist. Maria Glavas erzählte, wie sie nach der Ausbildung als Zahntechnikerin ihren Berufswunsch Polizistin realisiert hat. Der Weg dahin sei steil gewesen, aber es habe sich gelohnt, dass sie sich durchgebissen habe, sagte die 26-Jährige. «Irgendwann bereut man es, keine Weiterbildung gemacht zu haben», ist sie überzeugt. Sie munterte die Besucher auf, «Gas zu geben» und sich nicht entmutigen zu lassen.

Donald Sterzing, gelernter Landschaftsgärtner, entschloss sich aus zwei Gründen für eine Weiterbildung. Zum einen zwangen ihn gesundheitliche Gründe, seine Arbeitsstelle zu wechseln, zum anderen suchte er eine neue berufliche Herausforderung. Er ist der Branche jedoch treu geblieben und studiert nun in Rapperswil Landschaftsarchitektur.

Der Zimmermann Bruno Schlegel schlug einen Weg ein, den er nicht geplant hatte. Er bildete sich auf seinem Beruf weiter und übernahm das Geschäft seines Vaters. Vor einigen Jahren übernahm er einige Lektionen am Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg. Er ermutigte die jungen Zuhörer, nicht stehenzubleiben. «Eine Lehre ist eine gute Basis, das Lernen geht aber das ganze Leben lang weiter», sagte er. (sas)