Verkehrsverein beantragt finanzielle Unterstützung

Der Verkehrsverein Ebnat-Kappel übernimmt seit Jahrzehnten vielfältige Aufgaben für den Tourismus in Ebnat-Kappel. Finanziert wird der Verkehrsverein einerseits durch die Kurtaxen und andererseits durch die jährlichen Mitgliederbeiträge.

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Wenn Gartenabfälle illegal im Wald und an Bachböschungen entsorgt werden, können Jungbäume nicht wachsen und die Bäche werden verstopft. (Bild: pd)

Wenn Gartenabfälle illegal im Wald und an Bachböschungen entsorgt werden, können Jungbäume nicht wachsen und die Bäche werden verstopft. (Bild: pd)

Der Verkehrsverein Ebnat-Kappel übernimmt seit Jahrzehnten vielfältige Aufgaben für den Tourismus in Ebnat-Kappel. Finanziert wird der Verkehrsverein einerseits durch die Kurtaxen und andererseits durch die jährlichen Mitgliederbeiträge.

Die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen sind seit Jahren stabil. Doch die Kurtaxen sind in den letzten Jahren rückläufig. Seit der Schliessung des Hotels Kapplerhof hat sich die Situation zusätzlich verschlechtert. Somit macht der Verkehrsverein auch in diesem Jahr, zum dritten Mal in Folge, in der Jahresrechnung ein Defizit. Seit 2010 ist das Eigenkapital um 15 000 Franken geschrumpft und praktisch aufgebraucht.

Der Verkehrsverein hat daher an den Gemeinderat einen Antrag um eine jährliche Unterstützung gestellt. Der Gemeinderat hat einen einmaligen Beitrag von 8000 Franken gesprochen. Weiter ist der Gemeinderat bereit, längerfristig einen jährlichen Beitrag zu leisten. Zuerst muss aber die Aufgabenverteilung zwischen der Politischen Gemeinde und dem Verkehrsverein genau definiert und überarbeitet werden.

Einsatz von Unterflurbehältern

An der Delegiertenversammlung vom 28. November 2013 wurden die Delegierten des Zweckverbandes Abfallverwertung Bazenheid (ZAB), über den Einsatz von Unterflursystemen für den Kehrichtsammeldienst informiert.

Die Kehrichtentsorgung wird in Zukunft mittels Unterflurbehältern stattfinden. Dem ZAB ist wichtig, dass diese Systemänderung mit einem Konzept durchgeführt wird. Die Geschäftsleitung der Dorfkorporation hat sich bereits einige Gedanken zum Thema gemacht. Nach dieser Vorarbeit konnte im Juni 2014 der erste Unterflurbehälter an der Ringstrasse eingebaut werden. Im Juli 2014 erfolgte der Einbau des zweiten Behälters an der Gerbestrasse 6.

Der Verwaltungsrat des ZAB unterbreitet dem Gemeinderat die Vereinbarung betreffend Einführung und Betrieb von Unterflurbehältern zur Sammlung von Hauskehricht in ZAB-Gebührensäcken zur Genehmigung. Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung die Rahmenvereinbarung genehmigt.

Beitrag Denkmalpflege

Die Eigentümer des erhaltenswerten Wohnhauses an der Ebnaterstrasse 15 beabsichtigen die Fassade unter Beachtung der denkmalpflegerischen Gesichtspunkte zu renovieren. Aus Sicht des kantonalen Denkmalpflegers handelt es sich um ein wertvolles altes Haus. Für die Ausrichtung von Beiträgen von Kanton und Gemeinde erfüllt das Objekt die Vorgaben. Nach der geltenden Praxis des Gemeinderates werden an Renovations- und Instandstellungsarbeiten erhaltenswerter alter Objekte grundsätzlich Beiträge ausgerichtet.

Die Gemeinde Ebnat-Kappel beteiligt sich an den Kosten für die Fassadenrenovation mit einem Anteil von rund 7200 Franken.

Immer wieder werden Gartenabfälle im Wald und an Bachböschungen abgelagert. Dies ist gemäss der gültigen Gesetzgebung nicht gestattet. Durch dieses illegale Entsorgen können die Jungbäume nicht entsprechend wachsen und bei hohen Wasserbeständen werden die Bäche verstopft und es kommt zu Überschwemmungen. Als Alternative für die Entsorgung von Gartenabfällen bieten sich die Kompostierung oder die Grünabfuhr an. Astmaterial und Stauden können gratis an den Häckseltagen abgegeben werden. Der Regionalförster der Waldregion 5 Toggenburg und der Gemeinderat bedanken sich bei der Bevölkerung für die Einhaltung der Vorschriften.

Öffnungszeiten der WC-Anlage

Seit 1. August ist die neue WC-Anlage im Zentrum in Betrieb. Leider wurde die Anlage bereits Opfer eines Vandalenangriffes. Der Gemeinderat ist empört über diese Beschädigung. Er hat sich daher entschlossen, die Anlagen ab 1. September nur noch von 6.30 bis 20 Uhr offen zu lassen. Die Anlage wird vom Kiosk-Personal geöffnet und geschlossen. Der Gemeinderat bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung des Kiosk-Personals.

Neophyten bekämpfen

Eingewanderte und eingeschleppte Pflanzen verdrängen an verschiedenen Orten die heimische Vegetation. Japanknöterich, Goldrute, Bärenklau und Drüsiges Springkraut: Vier Pflanzen, die vielen einheimischen Pflanzen das Leben schwer machen. Weil sie sich sehr rasch und grossflächig ausbreiten, ist ihre Bekämpfung ebenso wichtig wie aufwendig.

Besonders entlang von Bächen und Flüssen, oft an unwegsamen Böschungen, breiten sich die Neophyten rasant aus. In Ebnat-Kappel wurde die Bekämpfung schon seit längerer Zeit in Angriff genommen.

Zur erfolgreichen Bekämpfung können auch die Grundeigentümer beitragen. Treten Neophyten auf privatem Grund auf, sollen sie möglichst rasch bekämpft werden. Wichtig dabei ist, an die eigene Gesundheit zu denken. Gerade Bärenklau verursacht bei Berührungen starke Verbrennungen und Reizungen. Je nach Pflanze zeigt sich die richtige Bekämpfung anders. So muss etwa der Japanknöterich ausgegraben werden. Keine Äste – und sind sie auch noch so klein – sollen liegen bleiben. Sie schlagen Wurzeln und treiben wieder aus. Wichtig ist auch die Entsorgung. Denn: Neophyten sollen nicht liegen bleiben. Der eigene Kompost wie auch offene Kompostierungen sind tabu, sie werden sonst zu einem neuen Ausbreitungsherd.

Im Auftrag der Gemeinde koordiniert Reto Zingg von der Ökoberatungen GmbH, Ebnat-Kappel die Bekämpfungsaktion. Er steht auch unter der Nummer 071 993 23 15 oder auf reto. zingg@oekoberatungen.ch für Fragen zur Verfügung. (gem)

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