Verkehrsunfallstatistik 2019 zeigt: wenige Unfälle in Ausserrhoden

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden teilt mit, dass es einen leichten Rückgang in der Anzahl Verkehrsunfälle und den verletzten Personen gibt. Allerdings hat es ein Todesopfer gegeben.

Medienmitteilung
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Unfall in Appenzell

Unfall in Appenzell

PD (Oktober 2018)

Gemäss der Verkehrsunfallstatistik der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden haben sich im vergangenen Jahr 385 Unfälle ereignet. Das sind 24 weniger als noch ein Jahr zuvor und entspricht dem Wert von 2014.

Die meisten Unfälle, sowohl mit Sach- als auch Personenschaden, verzeichnet Herisau. Insgesamt betrachtet überwiegen Unfälle mit Sachschaden, 294 an der Zahl. Zumeist handelte es sich um Schleuder- oder Selbstunfälle. Einer davon in Waldstatt endete tödlich.

Insgesamt verunfallten im vergangenen Jahr 111 Personen. Das sind neun weniger als noch ein Jahr zuvor. Die Anzahl Schwerverletzten hat im vergleich zum Vorjahr jedoch zugenommen, die Anzahl Leichtverletzten hingegen um acht Personen abgenommen. Die meisten Verunfallten sind zwischen 20 und 29 Jahren alt, über die Hälfte sind männlich.

Insgesamt ereigneten sich neun Unfälle mit Fussgängern, das ist weniger als noch ein Jahr zuvor. Gemäss Statistik gab es drei Unfälle weniger mit Fahrrädern als noch ein Jahr zuvor und zehn Unfälle weniger mit Personenwagen. Zum Vorjahr gleich blieb die Anzahl Unfälle mit E-Bikes, sieben an der Zahl.

Drastisch abgenommen hat die Anzahl Motorradunfälle, von 46 im Jahr 2018 auf 18 Unfälle im vergangenen Jahr.

Die häufigsten Unfallursachen sind gemäss der Kantonspolizei...

  1. nicht angepasste Geschwindigkeit
  2. missachten des Vortrittsrechts
  3. Zustand der Person
  4. unvorsichtiges Rückwärtsfahren
  5. zu nahes Aufschliessen

Total ereigneten sich 66 Wildunfälle, das sind sieben Unfälle mehr als noch ein Jahr zuvor. Über die Hälfte der betroffenen Tiere waren Rehe, fast 20 Prozent Füchse und rund 10 Prozent Dachse.

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