Verkehrsknoten und Kulturstätten

Das neue Toggenburger Magazin widmet sein Heft den Bahnhöfen im Toggenburg. Diese werden seit einigen Jahren entweder ausgebaut oder umgenutzt.

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WATTWIL. Während sich Wattwil noch stärker zum Knotenpunkt entwickelt hat, und Nesslau als lebendige Drehscheibe zwischen Bahn- und Postauto prosperiert, dienen die kleineren Bahnhöfe als Kulturstätte, Eventlokal oder Atelierwohnung. Lauter Stoff für spannende Bahnhofsgeschichten. Automatisiert, saniert und umgenutzt: im Zuge der Modernisierungen rund um die neue S-Bahn 2013, verändern sich auch die Bahnhofsbetriebe. Wie unterschiedlich und ideenreich die Toggenburger Bahnhöfe heute genutzt werden, zeigt etwa ein Augenschein in Lichtensteig. Dort hauchen die Leute vom Chössi-Theater dem Bahnhof mit einer WG für Kleinkünstler und einem neuen Proberaum im Parterre frisches Leben ein. Ganz anders die Umnutzung in Lütisburg-Station, wo Werner Marxer den Bahnhof gekauft und das desolate Gebäude in ein Atelier und in seine persönliche Trauminsel verwandelt hat. Wieder andernorts, wie etwa in Ebnat-Kappel oder Bütschwil, wird über die Zukunft der geschlossenen Bahnschalterräume noch spekuliert.

Mit ihrem farbenfrohen Geschichtenwagen zieht die quirlige Erzählerin Ursula Rosa Pfister zu den Toggenburger Weihnachtsmärkten und bringt mit Adventsgeschichten Kinderaugen zum Glänzen. Glänzend abschneiden, das will auch die Sekundarschülerin Alina Metzger. Wenn sie mit ihrem Papillon Alix an Agility-Wettkämpfen teilnimmt, kämpft sie mit sehr viel Spass an der Sache um einen Platz auf dem Podest. Eine weitere Geschichte beschreibt den Wandel des traditionellen Landgasthofes Sonne Bütschwil in ein modernes Gästehaus. (pd)

Das Toggenburger Magazin gibt es im Abonnement, am Kiosk oder bei der Toggenburg Medien AG, Ebnaterstrasse 18 in Wattwil Telefon: 071 987 48 48.