Verkehrschaos in Herisau

Nachgefragt

Drucken
Teilen

Am Dienstagnachmittag kam es in Herisau zu einem grossen Stau im Dorfzentrum. Autos und Busse warteten bis zu 15 Minuten, um das Dorf passieren zu können. Warum es zum Verkehrschaos gekommen ist, erklärt Urban Keller, Kantonsingenieur des Tiefbauamts Appenzell Ausserrhoden.

Was führte zum Verkehrschaos in Herisau?

Zum einen waren die Belagsarbeiten beim Obstmarkt schuld. Ausserdem war am Dienstagnachmittag die A1 gesperrt und alle versuchten über Gossau und Herisau auszuweichen. Auf der Autobahn hatte es bis Meggenhus Stau und alle Autos fuhren über Landstrassen. Das führte zu einem Verkehrschaos in der ganzen Region. Da es in Herisau zusätzlich Strassenarbeiten gab, war das Chaos hier perfekt.

Haben Sie Reklamationen von der Bevölkerung erhalten?

Nein, ich persönlich habe keine Reklamationen erhalten. Ich bin selber in Gossau im Stau gestanden und habe mich darüber genervt.

Obwohl in Herisau eine Verkehrsregelung vor Ort war, kamen die Autos kaum vorwärts. Was hat nicht geklappt?

Was letzten Endes zu solch einem Chaos geführt hat, kann ich nicht sagen. Ich denke, es war einfach sehr unglücklich, dass die Autobahnsperrung und Belagsarbeiten mitten im Dorf am selben Tag waren. Wenn ein, zwei Autos den Anschluss verpassen, wird der Stau immer grösser.

Auch bei der Alpsteinstrasse hat es eine Baustelle. Werden Belagsarbeiten immer in den Sommerferien gemacht?

Wir versuchen, Belags- und andere Strassenarbeiten immer auf die Schulferien zu schieben. Anscheinend sind aber noch nicht viele in den Ferien und es hat immer noch viel Verkehr auf den Strassen. (sle)