Verjüngung der Lehrerteams

MOSNANG. Bevor Schulratspräsident Max Gmür den Voranschlag 2016 präsentierte, sprach er über drei Themen, welche den Schulrat derzeit beschäftigen.

Urs M. Hemm
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MOSNANG. Bevor Schulratspräsident Max Gmür den Voranschlag 2016 präsentierte, sprach er über drei Themen, welche den Schulrat derzeit beschäftigen. Unter dem Stichwort «Therapiewahn» ging er auf die Frage ein, ob die Schule Mosnang – angesichts verschiedener sonderpädagogischer Massnahmen, wie beispielsweise in den Bereichen Logopädie, Legasthenie oder auch Begabtenförderung – eine Sonderschule sei. «Nein», sagte er, «wir sind nach wie vor eine Volksschule und wir nehmen lediglich die Anliegen der Bevölkerung und der Politik auf.»

Der viel beschriebene Babyboom in der Schweiz betreffe Mosnang und somit die Schule nicht, erläuterte Max Gmür zum zweiten Themenbereich. Die Geburtenrate sei über die letzten 14 Jahre gesehen zwar schwankend, im Durchschnitt jedoch konstant.

Mehr weibliche Lehrpersonen

«Direkt betrifft uns jedoch das dritte Thema, nämlich dass es immer weniger junge Männer gibt, die Primarlehrer werden wollen», sagte Max Gmür. Da nächstens neun langjährige Vollzeit-Lehrpersonen in Pension gehen, werden diese wohl mehrheitlich durch junge, weibliche Lehrpersonen ersetzt werden müssen. «Die Lehrerteams an unseren Schulen werden also ein neues Gesicht erhalten.»

Schülerzahlen konstant

Die Schülerzahlen an den fünf Standorten Dreien, Libingen Mosnang, Mühlrüti sowie an der Oberstufe werden sich in den kommenden Jahren konstant um die 400 bewegen – davon rund 110 Oberstufenschüler in einer durchlässigen Oberstufe. «Ausser es setzt ein Zuwanderungsboom wie in der Region ein», sagte Gmür.

Aufgrund dieser Annahmen budgetiert die Schule Mosnang für 2016 einen Aufwand von knapp 6,9 Millionen Franken. Er ist leicht tiefer angesetzt, weil der Personalaufwand Schulrat neu im Konto Verwaltung der Politischen Gemeinde verbucht wird.