Vereinte Vereinsmeier

Brosmete

Mea Mc Ghee
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Musizieren, Wunden verbinden, Tore schiessen. Buchtipps diskutieren, sich mit Jahrgängern treffen, kochen. Bienen züchten, Modelleisenbahnen bauen, im Fanclub einen Sportler unterstützen: In Vereinen ist all dies möglich. Und noch viel mehr. Kaum ein Hobby, dem man hierzulande nicht in einem Verein frönen kann, kaum jemand, der nicht Mitglied in irgendeinem Clübli ist.

Auch ich bin eine richtige ­Vereinsmeierin. Als Trommlerin spiele ich in einer Band, die schottische Musik zelebriert, als Mitglied einer Arbeitsgruppe engagiere ich mich im Quartier­verein. Im FC arbeite ich für die Redaktion des Clubheftes und in einem weiteren Verein gehöre ich als Kassierin dem Vorstand an. Alles ehrenamtlich und meist mit viel Freude. Schliesslich bin ich im Verein unter Gleichgesinnten.

Mitglied war ich im Laufe der Jahre weiter beim Turnverein, im Haus- und Krankenpflegeverein, bei einer Lesegesellschaft, einer ornithologischen Gesellschaft, einem Volleyballclub und einem Bibliotheksverein.

Bei so vielen Vereinen verliert manch ein Vereinsmeier den Überblick über seine Mitgliedschaften. Erst Jahresrechnungen oder Einladungen zu Hauptversammlungen, die ins Haus flattern, erinnern daran, dass man dieser oder jener Gruppierung auch noch angehört. Apropos: Da kommt mir grad in den Sinn, dass ich auch im Ehemaligenverein des Lehrerseminars Kreuzlingen, in einem Kulturverein und in einem Elternforum auf der Mitgliederliste eingetragen bin …

Mea Mc Ghee