Verdienter Wattwiler Auswärtssieg in Aadorf

FUSSBALL. Der FC Wattwil Bunt entführte beim 3:1 in Aadorf drei Punkte ins Toggenburg und konnte damit Platz 3 verteidigen.

Rolf Freitag
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FUSSBALL. Der FC Wattwil Bunt entführte beim 3:1 in Aadorf drei Punkte ins Toggenburg und konnte damit Platz 3 verteidigen. Auf der grosszügig angelegten Sportanlage Unterwiesen steigerte sich das Team von Trainer Licata in der zweiten Hälfte merklich, fand zur Spielfreude und lässt für den Rest der Meisterschaft hoffen. Die aktuelle Tabellensituation mit 37 Punkten darf sich sehen lassen. Noch können in den letzten drei Spielen einige Punkte gesammelt werden, die für einen Podestplatz in der Gruppe 4 ausreichen. Von Bedeutung dürfte dabei das Spiel vom nächsten Samstag gegen Schmerikon sein.

Dem Nachwuchs vertraut

Trainer Licate startete ohne die beiden Routiniers Schneider und Huber in die erste Halbzeit. Die Nachwuchsspieler wehrten sich aber gekonnt und liessen selber Hoffnungen für die Zukunft aufkommen. In der 39. Minute fälschte Santhiyapillai einen Aadorfer Torschuss unglücklich ins eigene Tor ab. Der sonst überzeugende Torhüter Nägeli hatte keine Abwehrchance. Das Angriffsspiel der Toggenburger war zu wenig effizient und Torchancen blieben selten. Der einzig gefährliche Angriff bescherte Büsser kurz vor der Pause eine Chance, die er zum schmeichelhaften 1:1 nutzte.

Starkes Wattwil Bunt

Nach der Pause war Wattwil Bunt fast nicht mehr wiederzuerkennen. Es war eine Freude, den Toggenburgern zuzuschauen. Nach 60 Minuten kamen Huber und Schneider zum Einsatz und brachten noch mehr Schwung ins Spiel. Marino bereitete der Aadorfer Abwehr grosse Probleme. Kein Wunder, dass er innert fünf Minuten die beiden entscheidenden Tore erzielte. Wenn das Team den Schwung in die drei letzten Partien mitnimmt, ist die Marke von 40 Punkten in der Meisterschaft zu knacken. (pd)

Matchtelegramm: SC Aadorf – FC Wattwil Bunt 1:3 (1:1) – Tore: 39. Santhiyapilla (Eigentor) 1:0, 45. Büsser 1:1, 70. Marino 1:2, 75. Marino 1:3. Wattwil Bunt: Nägeli, Quinter, Mladenovic, Santhiyapillai, Bollhalder, Scardanzan (60. Huber), Kipfer, Büsser (75. Monteiro), Bechtiger, Halimi (65. Schneider), Marino.