Veranstalter ziehen Reissleine: Stoss-Schiessen 2020 ist abgesagt

Dank des Engagements von Alt-Nationalrat Toni Brunner hätte das historische Stoss-Schiessen in diesem Jahr neuen Schwung bekommen sollen. Wegen der Coronapandemie findet der Anlass erst wieder 2021 statt.

Peter Fässler
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Die Neuauflage des Stoss-Schiessens erlebt erst im kommenden Jahr die Premiere.

Die Neuauflage des Stoss-Schiessens erlebt erst im kommenden Jahr die Premiere.

Bild: PD

Der Vorstand des Stoss-Schützenverbandes hat nach eingehender Analyse der Situation, welche durch die Coronapandemie entstanden ist, entschieden, das Stoss-Schiessen und die Stosslandsgemeinde 2020 definitiv abzusagen.

Obwohl der Schiessbetrieb mit allen vom Bund auferlegten Vorschriften zur Einhaltung der Gesundheit der Schützen problemlos hätte durchgeführt werden können, zieht man die Reissleine. Das finanzielle Risiko ist unter den gegebenen Umständen zu gross.

In der momentanen Situation sei nicht abzuschätzen ob der Anlass überhaupt genügend Teilnehmer anlocken wird. Man spüre gerade bei den älteren Schützen eine gewisse Vorsicht. Viele werden solche Grossanlässe meiden.

Euphorie dank Toni Brunner

Alt-Nationalrat Toni Brunner

Alt-Nationalrat Toni Brunner



Bild: Chris Iseli

Es wäre auch gegenüber den Sponsoren nicht zu verantworten, ein grosses Defizit zu regenerieren. Der Stoss-Schützenverband ist erst gerade anfangs Jahr mit viel Euphorie in eine neue Zukunft gestartet und hat unter ihrem neuen Präsidenten, Alt-Nationalrat Toni Brunner, viel Goodwill geschaffen, dem historischen Gedenkschiessen an die Schlacht am Stoss wieder frischen Wind einzuhauchen. Diese Starteuphorie wollen die Verantwortlichen nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. (pf)

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