Vandalismus in Gais: Alles halb so schlimm

Die Themen Vandalismus und Unordnung dürfen in Gais nicht überbewertet werden. Zu diesem Schluss kommt der Gemeinderat.

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Gais. Der Gemeinderat habe sich mit dem Thema Vandalismus und Unordnung – vor allem durch Jugendliche – beschäftigt und diesbezüglich auch mit dem Jugendbeauftragten der Ausserrhoder Kantonspolizei ein Gespräch geführt, teilt die Gemeindekanzlei mit. Dabei sei zutage gekommen, dass das Problem in Gais, auch im Vergleich zu anderen Gemeinden, nicht überbewertet werden dürfe und müsse. Der Einsatz privater Sicherheitsleute sei derzeit bestimmt kein Thema. Wie die Kanzlei weiter schreibt, gibt es «relativ wenige Anzeigen».

Zudem seien der Polizei die gängigen Aufenthaltsorte der Jugendlichen und die «aktuellen» Jugendlichen bekannt. Wichtig sei, dass man im Umgang mit den Jugendlichen Zivilcourage zeige, diese gegebenenfalls anspreche, ihre Bedürfnisse und Anliegen wahrnehme und sie gleichzeitig auch auf die Regeln der Gesellschaft aufmerksam mache.

Durch das Aufstellen von genügend und geeigneten Abfallbehältern wolle auch die Gemeinde zur Sauberkeit der Strassen und Plätze beitragen, heisst es weiter. Nach wie vor der wichtigste Punkt sei aber die Erziehung im Elternhaus, «auf welche die Behörde nur wenig Einfluss nehmen kann», wie die Gemeindekanzlei abschliessend festhält. (gk)

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