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Vakanz im Gemeinderat Grub: Die Suche geht weiter

Seit Mai ist im Gemeinderat Grub ein Sitz vakant – potenzielle Nachfolger sind bislang keine in Sicht. Für die übrigen Ratsmitglieder entstehen Doppelbelastungen.
Claudio Weder
In Grub war die Suche nach einem siebten Gemeinderatsmitglied bisher vergebens. (Bild: Michel Canonica)

In Grub war die Suche nach einem siebten Gemeinderatsmitglied bisher vergebens. (Bild: Michel Canonica)

Der Gemeinderat Grub ist in Unterzahl: Er besteht aktuell nur aus sechs Mitgliedern. Wer als siebtes Mitglied vereidigt werden soll, steht noch in den Sternen geschrieben: Ende September vermeldete der Gemeinderat, dass er den ersten Wahlgang für die Ergänzungswahl des siebten Gemeinderatsmitglieds auf den 25. November verlegen werde. Der Grund: Bis anhin konnten keine Kandidatinnen oder Kandidaten gefunden werden, die sich als Nachfolgerin oder Nachfolger für den im Mai zurückgetretenen Bruno Lehner aufstellen lassen würden.

Lehner war am 8. April von der Gruber Stimmbürgerschaft in den Gemeinderat gewählt worden, musste allerdings rund einen Monat nach seiner Wahl sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Seither ist der Sitz vakant, die Bemühungen, neue Kandidaten anzuwerben, vergebens.

Der Grund für das ausbleibende Interesse liegt laut Vize-Gemeindepräsident Udo Szabo darin begründet, dass viele Leute heutzutage nicht mehr bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit für eine amtliche Tätigkeit zu opfern: «Die Arbeit im Gemeinderat ist mit einem zeitlichen wie auch bürokratischen Mehraufwand verbunden. Das schreckt viele ab.» Doch Szabo relativiert: «Bei uns im Gemeinderat finden die Sitzungen lediglich einmal im Monat statt. Zudem versuchen wir uns so gut es geht, gegenseitig zu unterstützen.»

Arbeitsteilung ist angesagt

Solange kein siebtes Gemeinderatsmitglied gefunden ist, hat der Gemeinderat alle Hände voll zu tun. Aufgrund der Unterbesetzung sieht er sich gezwungen, die verbleibenden zwei Ressorts – Wasserversorgung und Gewässerschutz – auf die übrigen Ratsmitglieder aufzuteilen. «Dadurch entsteht für einige Mitglieder eine Doppelbelastung», sagt Szabo. Das Ressort Wasserversorgung wird interimsweise durch Vize-Gemeindepräsident Udo Szabo und das Ressort Gewässerschutz interimsweise durch Gemeinderat Tobias Brülisauer geführt.

Gemeinderat soll nicht verkleinert werden

Aufgegeben wurde die Suche nach dem siebten Gemeinderatsmitglied aber bislang noch nicht: Im Gemeindeblatt richtete der Gemeinderat einen erneuten Aufruf an die Bevölkerung, sich aktiv für die Besetzung des vakanten Gemeinderatssitzes einzusetzen und ein Interesse an einer Mitwirkung im Gemeinderat zu melden. «Wir sind zuversichtlich und hoffen, dass wir die Stelle bald besetzen können», sagt Szabo.

Falls sich niemand meldet, wird der Gemeinderat wie bis anhin geführt. Eine Verkleinerung des Gemeinderats, wie sie in Vergangenheit schon zur Diskussion stand, kommt laut Udo Szabo zurzeit nicht in Frage.

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