«Vaia» brachte 5000 Kubikmeter Sturmholz

Vor allem Fichten sind in Innerrhoden dem Sturm «Vaia» zum Opfer gefallen, aber auch Weisstannen wurden entwurzelt. Das Oberforstamt geht davon aus, dass etwa 25 Prozent der Jahresnutzung am Boden liegen.

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Im Steintobelwald der Stiftung Ried überspannen von «Vaia» gebrochene oder geworfene Fichten den ganzen Graben. Hier besteht die Gefahr von Verklausungen im Tobel, wenn das Holz nicht entfernt wird. (Bild: PD)

Im Steintobelwald der Stiftung Ried überspannen von «Vaia» gebrochene oder geworfene Fichten den ganzen Graben. Hier besteht die Gefahr von Verklausungen im Tobel, wenn das Holz nicht entfernt wird. (Bild: PD)

Nachdem nun der grösste Teil der Hauptschadengebiete begangen worden ist, geht das Oberforstamt gemäss einer Mitteilung von rund
5 000 Kubikmeter Sturmholz aus. Es handle sich überwiegend um Fichten und um einen kleineren Anteil Weisstannen, die in verschiedenen Höhen über dem Boden gebrochen, seltener mitsamt dem Wurzelteller geworfen worden sind. Laubholz sei sehr wenig betroffen, heisst es im Schreiben weiter. Das Oberforstamt schätzt, dass mehr als die Hälfte des Holzes aus kleineren und mittelgrossen Flächenschäden stammen, weniger als die Hälfte aus Streuschäden. Insgesamt liegen etwa 25 Prozent einer Jahresnutzung am Boden. Zusammen mit den Sturmschäden im Januar ergibt sich rund ein Drittel einer Jahresnutzung. Das Hauptschadengebiet befindet sich in Schlatt-Haslen und Gonten, wobei auch der Bezirk Appenzell stärker betroffen ist, vor allem im Bereich der Waldungen der Stiftung Ried. Dort allein hat «Vaia» rund 600 Kubikmeter Sturmholz gebracht. (rk)