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URNÄSCH: Zentrum wird zum Nadelöhr

Gestern haben die Bauarbeiten für die Erneuerung der Kantonsstrasse durch den Dorfkern begonnen. Die Sanierung des Dorfplatzes wird vorgezogen.
Bruno Eisenhut
Das Bauprogramm wurde geändert. Als Erstes wird nun der Dorfplatz saniert. (Bild: PD)

Das Bauprogramm wurde geändert. Als Erstes wird nun der Dorfplatz saniert. (Bild: PD)

Bruno Eisenhut

bruno.eisenhut

@appenzellerzeitung.ch

Ursprünglich sah das Projekt zur Sanierung des Dorfzentrums von Urnäsch vor, den Dorfplatz am Schluss zu sanieren. Einer rascheren Umsetzung wegen wurde das Bauprogramm jedoch angepasst und sieht vor, den Dorfplatz in einem ersten Schritt zu erneuern. Gestern fuhren die Bagger auf. Ab Mitte März beginnen dann bei der Kronenkreuzung die Bauarbeiten an der Kantonsstrasse. Die Planung sieht vor, dass im Frühsommer die Bauarbeiten bis zum Haus Bären abgeschlossen sind. Nach den Sommerferien werde die Strecke entlang dem Coop bis zu den Längsparkplätzen vor dem Einlenker Schönau erneuert, heisst es seitens des Kantonalen Tiefbauamts.

Teilweise gesperrte Strassen

Für das gesamte Projekt werden Kosten von rund 1,9 Millionen Franken erwartet. Davon hat die Gemeinde Urnäsch rund 550000 Franken zu tragen.

Durch die Anpassung des Bauprogramms haben sich die Gemeinde Urnäsch und das kantonale Tiefbauamt für eine Intensivbaustelle in diesem Jahr entschieden. Durch das straffe Bauprogramm ist es möglich, die Hauptarbeiten bis voraussichtlich im Oktober dieses Jahres abzuschliessen. Die Bauarbeiten werden zu Behinderungen führen. Der Durchgangsverkehr wird mit einem Baustellenlichtsignal einspurig geführt. Zufahrten zu Feldstrasse, Unterdorfstrasse und Dorfplatz müssen während der Bauarbeiten temporär gesperrt werden; Umleitungen sind aber signalisiert.

Gemeindebeitrag gab zu reden

An der Budgetversammlung der Gemeinde Urnäsch im vergangenen Dezember gab insbesondere die Sanierung des Dorfplatzes zu reden. Der Kostenanteil von Urnäsch über 550000 Franken sei zu hoch, fand ein Votant. Er regte an, den Anteil an der Sanierung bis nach der Fertigstellung des sich ebenfalls in Planung befindenden neuen Gemeindehauses zurückzustellen. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt auseinanderzureissen und lediglich die Kantonsarbeiten auszuführen, wäre sinnlos, befanden dannzumal jedoch die Gegner des Antrags und sagten schliesslich deutlich Ja zum Gemeindebeitrag über 550000 Franken.

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