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URNÄSCH: Ein neues Kapitel im «Rossfall»

Eineinhalb Jahre nach der Übernahme hat Pächter Urs Solenthaler den «Rossfall» wieder verlassen. Nun versucht ein neuer Gastgeber mit einem neuen Konzept sein Glück.
Karin Erni
Pächter Michael Brucker (links) und sein Team wollen den «Rossfall» zu neuer Blüte bringen. (Bild: PD)

Pächter Michael Brucker (links) und sein Team wollen den «Rossfall» zu neuer Blüte bringen. (Bild: PD)

«Oktoberfest» heisst es an der Schwägalpstrasse und eine blau-weisse Flagge flattert im Wind. Der neue «Rossfall»-Pächter Michael Brucker hat ein Zeichen gesetzt, dass hier etwas Neues entsteht. «Rossfall, das besondere Gasthaus am Fusse des Säntis», heisst es auf der sauber gestalteten Homepage im Internet. Und es tut sich tatsächlich etwas im traditionsreichen Lokal. Im Innern präsentiert sich das Restaurant blank geputzt und aufgefrischt. Im Säli wurde gerade für eine Gesellschaft hübsch auf­gedeckt. Die einfachen Hotelzimmer sollen in einer späteren Phase renoviert werden. Vorerst ­wurde mit wenig Aufwand eine «Rossfall-Suite» geschaffen. Man wolle vermehrt Gäste ansprechen, die für einen Kurzaufenthalt ins Appenzellerland kommen, so Michael Brucker. «Diese werden künftig auch von weiter her kommen, denn wir sind jetzt auch auf Buchungsplattformen im Internet vertreten.»

Den ganzen Tag warm speisen

Michael Brucker kommt aus Deutschland und lebt seit zehn Jahren in der Schweiz. Er führt im St. Galler Rheintal zwei Firmen, die als Zulieferer für die Automobilindustrie und im Informatikbereich tätig sind. Er könne einen soliden finanziellen Background bieten, so Michael Brucker. «Es wird in der Anfangsphase nötig sein, den Gastbetrieb teilweise quer zu finanzieren.» Der neue Patron verfügt über Erfahrung im Gastgewerbe, allerdings weniger in der Praxis als vielmehr in seiner Funktion als Unternehmensberater. Diese Kenntnisse will er in den «Rossfall» einfliessen lassen. «Bei einem Betrieb in dieser Grössenordnung ist es wichtig, dass ein Konzept besteht.» Dieses sieht vor, von 11 bis 21 Uhr warme Küche anzubieten. Geplant sei ein Buffet à discrétion, wo sich die ganze Familie kostengünstig ­verpflegen könne, so Michael Brucker. Auch der Grill im Zelt soll regelmässig in Betrieb genommen werden. Ab 7 Uhr morgens gibt es Frühstück für die Hotelgäste. Handwerker sind zum Znüni und Zvieri willkommen. Auch Gruppen will man vermehrt ansprechen und Anlässe durchführen. Ein erster steht bereits vor der Tür: Am 21. Oktober lädt die Ausserrhoder Trachtenvereinigung zur «Stobete» im «sicherlich schönsten und wahrscheinlich grössten Festsaal der Ostschweiz».

Karin Erni

karin.erni@appenzellerzeitung.ch

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