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URNÄSCH: Das Reservoir wird grösser

Dieser Tage ist der Spatenstich für das neue Reservoir der Hydranten-Korporation Urnäsch im Gebiet Schlatt erfolgt. Im Frühling 2019 soll es in Betrieb genommen werden.
Baukommissionspräsident Michael Wehrli (auf dem Bagger) begrüsst die Anwesenden zum symbolischen Spatenstich für das neue Reservoir Schlatt. (Bild: PD)

Baukommissionspräsident Michael Wehrli (auf dem Bagger) begrüsst die Anwesenden zum symbolischen Spatenstich für das neue Reservoir Schlatt. (Bild: PD)

«Heute ist ein Freudentag für die Hydranten-Korporation Urnäsch, können wir doch nach umfassenden Vorarbeiten mit den Bauarbeiten starten», sagte Thomas Steingruber, Präsident der Korporation, anlässlich des symbolischen Spatenstichs. Mit dabei neben den Mitgliedern der Baukommission, Urnäschs Gemeindepräsident Peter Kürsteiner, Grundeigentümer Alfred Fässler sowie Vertreter des Planungsbüros und der Tiefbauunternehmung.

Hauptgründe für den Reservoirneubau seien veraltete technische Einrichtungen sowie die nicht mehr erfüllten Hygienevorgaben, sagte Michael Wehrli, Korporation-Vorstandsmitglied und Präsident der Baukommission. Mit dem Neubau werde zudem die Speicherkapazität leicht erhöht, von 500 auf 600 Kubikmeter, je 300 Kubikmeter für Brauchwasser und die Löschwas-serreserve. Das neue Reservoir umfasst insgesamt drei Aufbereitungsstufen. «Damit wird der Nutzungsgrad des Quellwassers verbessert, weil in Zukunft auch getrübtes Wasser verwendet werden kann, welches wir bisher ungenutzt ableiten mussten», erklärt Wehrli weiter. Schliesslich erlaube das neue Reservoir Schlatt auch eine leichte Erhöhung des Netzdrucks im Gebiet Dürrhalde. Das neue Reservoir wird nach der Fertigstellung zum Teil wieder mit Erde überdeckt werden. Bereits diesen Sommer soll der Rohbau fertigstellt sein, damit im Herbst/Winter der Innenausbau erfolgen kann. Die Inbetriebnahme ist im kommenden Frühjahr geplant. Anschliessend wird das alte Reservoir Schlatt zurückgebaut und das Gelände rekultiviert.

Altes Reservoir genügt nicht mehr

Das bestehende Reservoir Schlatt wurde vor rund 75 Jahren erbaut und dient der Hydranten-Korporation Urnäsch als Reservoir für die Tüfenbergquellen. Das Fassungsvermögen beträgt 500 Kubikmeter Wasser, je 250 Kubikmeter Brauchwasser und Löschwasser. Der Neubau ist nötig geworden, weil das alte Reservoir in verschiedenen Belangen den Anforderungen nicht mehr genügte. Der kantonale Lebensmittelinspektor verlangte eine Beseitigung der Mängel bis Ende 2019. An der Hauptversammlung der Hydranten-Korporation im April 2016 wurde der Projektierungskredit für ein neues Reservoir Schlatt beschlossen. Im Frühjahr 2017 hiessen die Korporationsmitglieder den Kredit von 2,1 Millionen Franken für das vom Ingenieurbüro Spalt-Hitz-Tobler AG, St. Gallen, ausgearbeitete Neubauprojekt gut. (pd)

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