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URNÄSCH: Appenzeller Brauchtumsmuseum zieht mehr Besucher an

Das Appenzeller Brauchtumsmuseum kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurückblicken. Höhere Besucherzahlen tragen zum positiven Bild bei.
Martin Schneider
Monika Steingruber und Präsident Chläus Hörler. (Bild: Martin Schneider)

Monika Steingruber und Präsident Chläus Hörler. (Bild: Martin Schneider)

Vor rund einem Jahr ist Chläus Hörler in sein neues Amt gewählt worden, am Freitagabend nutzte er die Gelegenheit, um an der Hauptversammlung des Appenzeller Brauchtumsmuseums Urnäsch auf sein erstes Jahr als Präsident des Museumsvereins zurückzublicken. «Der Start ist etwas holprig verlaufen, aber in unserer Region sind wir es uns ja gewohnt, dass es ab und zu blitzt und donnert», fasste Hörler sinnbildlich den Start in sein Jahr als neuen Museumspräsidenten zusammen. Gemeint war damit die kurz vor seiner Wahl zum neuen Präsidenten erfolgte Freistellung der damaligen Geschäftsführerin, als Chläus Hörler noch als Vizepräsident im Vorstand des Brauchtumsmu-seums tätig war. Mittlerweile scheint sich das Gewitter aber verzogen zu haben und der Museumspräsident spricht von einem «frischen Wind», der mit der neuen Geschäftsführerin Monika Steingruber Einzug gehalten habe. Vor den zahlreich erschienenen Mitgliederinnen und Mitgliedern des Museumsvereins im Saal des Gasthauses Rossfall betont Hörler denn auch: «Wir sind wieder zu einer Museumsfamilie zurückgekehrt.» Unisono spricht denn auch der restliche Vorstand von einer guten Zusammenarbeit, bei welcher auch unterschiedliche Meinungen und Ansichten konstruktiv besprochen würden.

Zufrieden zeigte sich der Vorstand an der 46. Hauptversammlung insbesondere mit der Entwicklung der Besucherzahlen. Nach den steten Rückgängen seit 2013 konnte zum ersten Mal wieder eine Zunahme verzeichnet werden, von 7219 Eintritten im Jahr 2016 auf 8707 Eintritte im vergangenen Jahr (+20,6 Prozent). Die Erfolgsrechnung schloss mit einem kleinen Verlust. Auch Monika Steingruber konnte am Freitagabend nach ihrem Antritt als Geschäftsführerin Anfang April 2017 über ihr erstes Jahr Bilanz ziehen. In Erinnerung bleibe ihr das grosse Echo aus der Bevölkerung und der Medien auf die Ausstellung «iigfädlet», bei der in Zusammenarbeit mit acht Museen im Appenzellerland und im Kanton St. Gallen Themen der Ostschweizer Textilgeschichte thematisiert wurden. Besonders gelobt wurde durch die Geschäftsführerin auch der Einsatz der Pensionierten, die sich im Brauchtumsmuseum bei Führungen oder an der Kasse engagieren. Mit einer Anekdote über eine pensionierte Helferin an der Kasse, die trotz anfänglicher Schwierigkeiten gewillt ist, sich mit einem neuen, Smartphone-basierten Kreditkartensystem anzufreunden, bringt sie den Saal zum Schmunzeln. Mit der Arbeit des Vorstandes des Appenzeller Brauchtumsmuseums schienen auch die Mitgliederinnen und Mitglieder des Museumsvereins zufrieden zu sein, was in der einstimmigen Wiederwahl des Vorstandes zum Ausdruck gebracht wurde. Auch die restlichen Traktanden passierten ohne Gegenstimmen.

Martin Schneider

redaktion@appenzellerzeitung.ch

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