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URNÄSCH: Alpabfahrt in Urnäsch

Hunderte Schaulustige besuchten am Samstag die Urnäscher Alpabfahrt. Redaktor Patrik Kobler hat sich mit Notizblock und Kamera unter die Leute gemischt.
An der Alpabfahrt in Urnäsch präsentierte sich das Appenzellerland von seiner schönsten Seite. (Bilder: Patrik Kobler)

An der Alpabfahrt in Urnäsch präsentierte sich das Appenzellerland von seiner schönsten Seite. (Bilder: Patrik Kobler)

Beim Dorfplatz Urnäsch erinnert die Alpabfahrt am vergangenen Samstag an die Tour de France. Statt Velofahrer bahnen sich jedoch Bauern und Tiere ihren Weg durch die Zuschauermassen. Vor­an schreitet die Polizei, die den Verkehr stoppt und die Leute auffordert, doch bitte zur Seite zu treten. Auch Verpflegungsposten gibt es. Allerdings werden beim «Usehäbe» Wein und Wasser gereicht und nicht Isostar. Anders als am Velorennen schreit niemand «Hopp, Hopp, Hopp», und das Klatschen bleibt ebenfalls aus – vielleicht auch, weil viele die Hände nicht frei haben. Denn ­allgegenwärtiges Requisit in den ­Zuschauerreihen ist das Smartphone.

Bild: Patrik Kobler
Bild: Patrik Kobler
Bild: Patrik Kobler
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Bild: Patrik Kobler
Bild: Patrik Kobler
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Bild: Corinne Hanselmann
Bild: Corinne Hanselmann
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35 Bilder

Alpabzüge in Urnäsch und Werdenberg

Hunderte haben den ­Apparat vor dem Kopf, während die Parade an ihnen vorbeimarschiert; die Bilder mit Geissbuben, Kühen und Sennen gehen in den sozialen Medien wohl tausendfach um die Welt. So nice!

Das Appenzellerland präsentiert sich an diesem Tag allerdings wirklich von der schönsten Seite: Die Bauern und ihre Tiere, das herausgeputzte Dorf mit den blumenbeschmückten Häusern, auf einer Terrasse spielt eine Streichmusik – und die Kühe tragen hier sogar noch Hörner. In der Menge zu sichten ist auch Walter Frick, der seinen Teil zur Popularität der Alpabfahrt beigetragen hat. Vor fünf Jahren wirkte er als ­Experte in der Livesendung des Schweizer Fernsehens mit. Am Samstag hält er für die Besucherinnen und Besucher eine knifflige Wettbewerbsfrage bereit: Man muss schätzen, wie viele Menschen- und Tierbeine an der Alpabfahrt zu sehen sind – ohne Zuschauer notabene. Die Antwort kann er am Morgen natürlich selber noch nicht wissen. Aber: «Bis am Abend weiss ich sie», so Walter Frick.

Etwas irritierend für den Neuling ist, dass kurz vor 10 Uhr der Speaker wie ein Bahnhofvorstand ankündigt, dass in wenigen Minuten ein Bauer das Dorf mit seinem Vieh erreiche. Später weiss man diesen Service jedoch zu schätzen, so kann man die Wartezeit statt an der Strasse auf dem Bauernmarkt verbringen. Auf diesem gibt es allerhand zu sehen. Kunsthandwerk, Bücher, kulinarische Spezialitäten. Ausserdem gibt das Buebechörli Urnäsch ein Ständchen, und am Säulirennen herrscht tatsächlich Wettkampfstimmung wie an der Tour de France. (pk)

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