Unwetter Die Folgen

Die Naturkatastrophen der jüngeren Jahre im Appenzellerland auf einen Blick:

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Die Naturkatastrophen der jüngeren Jahre im Appenzellerland auf einen Blick:

3. Juli 1998. Ein heftiges Gewitter lässt den Werdbach in Heiden über die Ufer treten. An jenem Abend wird das sanierte örtliche Spital eingeweiht. Der Werdbach verdirbt die Feierlichkeiten. Rund zehn Kubikmeter Wasser pro Sekunde überschwemmen das Dorf – und das Spital. Räume wie Labor oder Apotheke wurden zerstört.

1. September 2002. In Lutzenberg sterben ein Elternpaar

und ihr Sohn in ihrem Haus,

das von Erdmassen verschüttet wird. Rund 700 Erdrutsche werden an diesem Tag im Appenzellerland registriert.

10. Juli 2011. Ein Unwetter mit Hagel und Regen fegt über das Appenzeller Hinterland. Der Widenbach zwischen Herisau und Waldstatt verwandelt sich in einen reissenden Fluss mit allerhand Schwemmholz und

Geröll. Die Alpsteinstrasse und das Industriegebiet von Herisau werden überflutet.

10. Juli 2011. Die starken Regenfälle weichen die Hänge auf. In Schwellbrunn werden die Bewohner von vier Einfamilienhäusern vorsorglich evakuiert.

5. Juli 2012. Heftige Gewitter mit starkem Regen und Hagel bringen im Gebiet Trogen, Bühler, Gais bis zu 60 Liter Wasser pro Quadratmeter. Die Folgen: überflutete Keller, und der Rotbach reisst ein (leerstehendes) Auto mit.

3. Juni 2013. Intensive Regenfälle während Tagen führen zu zahlreichen Erdrutschen im ganzen Kantonsgebiet. Jene im Rehetobler Ochsenbüel und im Lutzenberger Weiler Wienacht-Tobel sind massiv. Hier müssen drei Gebäude evakuiert werden. Die Bahnstrecken Rorschach–Heiden sowie Rheineck–Walzenhausen bleiben Tage unbefahrbar. Ein Wohnhaus bei Chellen in Bühler und zwei Häuser beim Scheidweg in Jakobsbad werden evakuiert (red.).

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