Unterwegs in der Allianz

Die Gebetswoche zum Thema «Unterwegs mit Gott. Wir beten gemeinsam… weil Jesus will» ist gestartet.

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Marc Jost hat gepredigt. (Bild: pd)

Marc Jost hat gepredigt. (Bild: pd)

EBNAT-KAPPEL. «Weisst du, was gut für dich ist, damit du mit Gott unterwegs sein kannst?» Das war eine von vielen Fragen, die der Co-Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz, Marc Jost, in seiner Predigt stellte. Er forderte die zahlreichen Zuhörer der Evangelischen Allianz Toggenburg auf, ihre Beziehungen zu Gott, zu sich und zu den Mitmenschen zu überdenken.

Seilschaften bilden

Die Predigt umrahmte Marc Jost sinnbildlich mit einer Erfahrung des Extrembergsteigers Ueli Steck, der zuerst alleine den Gipfel der Annapurna im Himalaja erklettern wollte, sich verletzte und es ein zweites Mal mit einem Begleiter versuchte. Wieder erreichte er den Gipfel nicht. Dieses Mal jedoch, weil sie in Not geratenen Spaniern zu Hilfe eilten, von denen einer aber leider verstarb. «Wenn Christen mit Gott unterwegs sind, sind sie nie alleine», betonte der Prediger. Jeder Mensch sei für eine Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen geschaffen. In Matthäus Kapitel 22 werde das rechte Verhältnis unterstrichen mit der Aufforderung, Gott zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. So schliesse die Fürsorge für andere die Achtsamkeit mit sich selbst nicht aus, führte Marc Jost aus. Dazu forderte er die Zuhörer auf, sich Fragen zu stellen wie: «Bin ich mit Gott unterwegs? Wie bin ich mit ihm unterwegs?» Dabei ermutigte er, nicht andere Menschen kopieren zu wollen und den persönlichen Weg mit Gott zu finden. Die Beziehung zu Gott sei entscheidend für die Beziehungsfähigkeit und Beziehungsmöglichkeiten.

Fragen des Lebens diskutieren

Der Generalsekretär erläuterte auch die Wichtigkeit der Gemeinschaft unter Gläubigen und rief dazu auf, Vorwände zu überwinden, ehrlich zu sein, Fragen des Lebens zu diskutieren und zusammen zu beten. Christus verbinde uns. Eines der stärksten Zeugnisse sei die Liebe untereinander.

Trotz unterschiedlicher Meinungen und Konflikte könnten wir deshalb versöhnt miteinander leben und das Beste füreinander wollen. «Christen hängen am selben Seil. Nicht alle erreichen den Gipfel. Aber wir sind aufgefordert, anzupacken, zu helfen und uns auch korrigieren zu lassen, damit wir wachsen können», unterstrich Marc Jost. (pd)

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