Unterwegs durch karge Landschaften

Die beiden Weltreisenden Kathrin und Ueli Würth aus Herisau touren mit ihrem Offroader weiter durch Afrika. Vom Okavango-Delta kehrt das Paar zurück nach Namibia. Dort besuchen sie Dörfer, befahren schwierige Routen und erleben dabei die Folgen der Dürre.

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Bild: matembezi.ch

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Nach einer kurzen Erholungspause im Okavango-Delta, wo wir in einer Lodge verwöhnt wurden und weder selber kochen noch den Aufwasch machen mussten, kehren wir nach Namibia zurück. Während zwei Wochen bereisen wir Namibias äussersten Nordwesten, das Kaokoveld in der Kunene-Region.

Die karge, abgeschiedene und wüstenhafte Landschaft fordert uns auf ihre Art. Welche Route wollen wir genau fahren? Wo erwartet uns Tiefsand? Reichen uns die 180 Liter Diesel? Was für Nahrungsmittel können wir mitnehmen? Wie viel Wasser werden wir verbrauchen? Als erstes besuchen wir ein kleines Himba-Dorf. Wir erfahren viel über die interessante Kultur, den Schmuck, die Riten und den Alltag dieser Wüsten-Bewohner (Bild 1). Über eine fahrtechnisch extrem herausfordernde Strecke über den van Zyl's Pass (Bild 2) erreichen wir schliesslich den Marienfluss, ein breites, sandiges Trockental. Inmitten dieser Wüstenlandschaft finden wir einen herrlichen Platz, um die Nacht unter einem bezaubernden Sternenzelt zu verbringen (Bild 3).

Diese Gegend bietet seit drei Jahren wegen des ausbleibenden Regens fast keine Lebensgrundlage für die heimischen Himbafamilien mehr. Die wegen Grasmangels geschwächten Rinder sterben eins ums andere (Bild 4). Auch Ackerbau ist nicht mehr möglich. Das steinige Hartmanntal schliesslich bietet fast nur noch Lebensraum für wüstenadaptierte Tiere wie Erdmännchen, Springböcke, Zebras, Strausse oder Oryxe (Bild 5).

Kathrin und Ueli Würth

Bild: matembezi.ch

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