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UNTERHALTUNG: Hollywood in Ennetbühl

Unter dem Motto «Nacht der Nächte» hatte der Unterhaltungsabend der Musikgesellschaft einige Überraschungen im Programm. Im zweiten Teil kamen die Theaterfreunde auf ihre Kosten.
Franz Steiner
«Heiterefahne», dargeboten von Martina Scherrer (rechts) und Angelika Lusti.

«Heiterefahne», dargeboten von Martina Scherrer (rechts) und Angelika Lusti.

Franz Steiner

redaktion

@toggenburgmedien.ch

Sonja Räbsamen und Martin Egli führten mit ihrem geschliffenem Mundwerk mit viel Witz durch den Abend. Sie schrieben ein Drehbuch, welches ebenfalls mit einer Rose belohnt wurde. Die Ennetbühler sind aber auch fleissige Musikantinnen und Musikanten: Im Rekordtempo von knapp drei Monaten studierten sie ein anspruchsvolles Programm ein. Das Motto zog sich am Samstagabend in der «Krone» Ennetbühl wie ein roter Faden durch die Musikstücke. Weil die filmreife Oscar-Verleihung zum Motto passte, wurde der rote Teppich für all die Stars und Sternchen ausgerollt. In der Rolle als Animator wirkte Werner Lusti, der das Publikum beim Hochhalten eines Fähnchens zum Klatschen aufforderte.

Oscars, Grammys und Kaktus

Schon der Beginn war vielversprechend, gab das Musikcorps unter der Leitung von Andrea Lusti mit dem Marsch «Salemonia» ein flottes Tempo vor. Da wurde auch schon die erste Rose verteilt. Die erhielt Präsident Fredi Lusti, der in seiner Begrüssung all seinen Charme einsetzte, als er Passiv-, Ehren- und ehemalige Mitglieder willkommen hiess. Mit einem «Puaaah» kündigte er die zackige, stimmige «Uschi-Polka» an. Auch die Ballade «One Moment in Time» von der 2012 verstorbenen Popsängerin Whitney Houston und «Marvin Gaye» von Charlie Puth, der mit diesem Song die Hitparade stürmte, gehörten zum Repertoire. Mädchenschwarm Puth erhielt allerdings den Kaktus, weil er es nur bis zum «Gemsli» in Neu St. Johann schaffte, wurde mokiert.

Da kamen der Geissenpeter und Heidi im Stück «Heidi» gerade recht. Bei der Sparte Newcomer gab es unter Trommelwirbel mit den Jungmusikanten Stefanie Lusti (Trompete), Daniela Hinterberger (Flügelhorn) und Noah Simon (Bariton) drei Sieger, die mit ihrem Spiel künftig die Musikgesellschaft verstärken. Eine Stippvisite machte auch Marc Trauffer. Gesanglich brillierten dabei Martina Scherrer und Angelika Lusti mit «Heiterefahne», die damit den Grammy-Awards symbolisch abräumten. «Sofia», das in den Schweizer Charts bis zur Nummer eins emporkletterte, und die Polka «Von Freund zu Freund» als weiteres Schmankerl begeisterten ebenso wie Peter Rebers «Io senza te». Die hohe Kunst der Blasmusik-Literatur war die Uraufführung «UW-Garage-Polka», die Matthias Ammann für den Tenorhornisten Matthias «Mätt» Raschle zu seinem 35-Jahr-Jubiläum der «Ur-Wald»-Garage komponierte. Eine Hommage an Udo Jürgens war das abschliessende «Vielen Dank für die Blumen», bevor das Publikum noch zwei Zugaben erhielt: «St. Tryphon» und «Das Banner grüsst», welches von Josua Looser komponiert und von Ernst Schedler arrangiert wurde. Zwei Märsche, deren Melodien in der Nacht der Nächte auf dem Nachhauseweg noch lange nachhallten.

Theater begeisterte

Gut eine Stunde lang wurde das Publikum mit dem Einakter «Chuehfladä und Computerstress» unter der Regie von Bethli Bischof von einem sechsköpfigen Ensemble unterhalten. Köbi (Lars Bösch) und seine Schwester Leni (Judith Tschümmy) bewirtschafteten ihren Hof mehr schlecht als recht. Da kam ein Computer gerade richtig, der alles ohne Stress erledigt – per Knopfdruck. Das weckte Begehrlichkeiten, hatte aber auch seine Tücken. Bei falscher Eingabe wurden dann plötzlich die Hühner gemolken. Lydia Lusti, Christian Hinterberger, Andrea Hinterberger und Sandra Diener machten in verzwickten Situationen das Chaos perfekt. Einen Riesenapplaus verdienten sich die Theaterspieler für ihre tolle Leistung.

Hinweis

Letzte Aufführung: Samstag, 10. März, 20 Uhr, «Krone», Ennetbühl.

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