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UNTERES TOGGENBURG: Transformation ist in vollem Gange

Verwaltungsratspräsident Adrian Gmür und Bankleiter Markus Thalmann konnten an der Generalversammlung Raiffeisenbank Unteres Toggenburg über ein äusserst erfolgreiches Jahr berichten.
Peter Jenni
Markus Thalmann (rechts) verabschiedet das Wirtepaar Markus und Vreni Güntensperger.

Markus Thalmann (rechts) verabschiedet das Wirtepaar Markus und Vreni Güntensperger.

Peter Jenni

redaktion@toggenburgmedien.ch

Nebst dem äusserst erfolgreichen Geschäftsjahr 2017 beschäftigte sich Verwaltungsratspräsident (VR) Adrian Gmür in seinem Bericht an der Generalversammlung Raiffeisenbank Unteres Toggenburg auch mit dem spannenden Thema Digitalisierung. Dies täusche jedoch nicht darüber hinweg, dass die Zinsen wieder ein zentrales Anliegen gewesen seien. Insbesondere deshalb, weil die amerikanische Notenbank begonnen habe, diese schrittweise anzuheben. Allerdings sei die dadurch entstandene Nervosität übertrieben gewesen, da sich die Zinsen bereits wieder nach unten bewegten. Die Digitalisierung bringe nicht nur Chancen, sondern für die Banken auch Herausforderungen. Ausser hohen Kosten – 2017 Unterhalt in einem mittleren sechsstelligen Bereich – bergen sie auch Risiken, wobei er diverse Details wie FinTech und Bitcoins ansprach. Die Revision der Bankenverordnung per 1. August 2017, wonach Unternehmen zum Beispiel Kundengelder in einem bestimmten Umfang ohne Banklizenz und nicht der Aufsicht unterstehend entgegennehmen dürften, erhöhe das Ausfallrisiko im Konkursfall. Adrian Gmür: «Ich behaupte frech, dass wir in diesem Bereich in Zukunft noch von Betrugsfällen hören werden.»

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Trotz Digitalisierung und Risiken sei das vergangene Jahr für die Bank sehr erfolgreich gewesen, die strategischen und operativen Ziele seien praktisch ausnahmslos erreicht und teilweise deutlich übertroffen worden, betonte er. Dies zeige einmal mehr, «dass wir als Bank sehr gut und breit aufgestellt sind». Adrian Gmür, wie nach ihm auch Markus Thalmann, bedankte sich sowohl bei den Angestellten als auch bei den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern für die top Arbeit, die geleistet wird, und für das Vertrauen in die Bank.

Sämtliche Anträge passierten einstimmig. So auch die Jahresrechnung mit einem Jahresgewinn von knapp 1,5 Millionen Franken und einer Bilanzsumme von beinahe 686 Millionen (Plus 40), ebenso die Verzinsung der Anteilscheine mit sechs Prozent. An Stelle des nach elf Jahren zurückgetretenen Ivo Giger nimmt neu Adrian Scherrer aus Bütschwil Einsitz im VR. Den bisherigen Mitgliedern Helena Holenstein, Markus Forrer und Matthias Hefti sowie Präsident Adrian Gmür wurde das Vertrauen ausgesprochen.

Hauptertragsquelle Hypothekargeschäft

Mit berechtigtem Stolz präsentierte Markus Thalmann den 1051 in Bütschwil und Mosnang anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschaftern die Zahlen von 2017. Da das Hypothekargeschäft in der Bilanz den grössten Volumenplatz einnehme, bilde auch das Zinsgeschäft mit rund 7,5 Millionen Franken die Hauptertragsquelle, nämlich 87 Prozent am Gesamtertrag. Die restlichen 13 Prozent, mit einer Zunahme um 19 Prozent, stammen aus dem Dienstleistungsgeschäft. Der Geschäftsertrag von 8,5 Millionen reduziert sich um 2,6 Millionen an Personalaufwand und 1,75 Millionen an Sachaufwand, was einen um acht Prozent gestiegenen Geschäftserfolg von 4,36 Millionen ergibt. Mit 2,3 Millionen wurden die Reserven aufgestockt sowie 650'000 Franken Rückstellungen für Steuern getätigt. Bei 220 Eintritten und 123 Austritten (75 Prozent infolge Todesfällen) stieg der Bestand an Genossenschafterinnen und Genossenschaftern auf 5791.

«Das bisherige Modell in Ehren halten»

Im Traktandum Diverses erhielt der VR von Bruno Facci den Auftrag abzuklären, «ob Raiffeisen Schweiz damit liebäugelt, die Genossenschaft als Gesellschaftsform aufzugeben». Er forderte dazu auf, das bisherige Modell in Ehren zu halten, «es hat mehr Zukunft als viele andere aufgeblasene Modelle».

Markus Thalmann (rechts) verabschiedet das Wirtepaar Markus und Vreni Güntensperger.

Markus Thalmann (rechts) verabschiedet das Wirtepaar Markus und Vreni Güntensperger.

Last, but not least verabschiedete Markus Thalmann das Wirtepaar Markus und Vreni Güntensperger vom Speiserestaurant Hirschen in Bütschwil, «das während 24 Jahren an der GV Raiffeisenbank Bütschwil und Unteres Toggenburg in Bütschwil jeweils für 800 bis 900 Personen mit einem feinen Menü aufgewartet hat». Mit sichtlicher Wehmut gaben die beiden bekannt, dass der «Hirschen» per 30. Juni schliesst.

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