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UNIHOCKEY: Wenn Brüder zu Gegnern werden

Morgen Samstag trifft der UHC Waldkirch-St. Gallen auf den NLA-Tabellenführenden SV Wiler-Ersingen. Ein spezielles Spiel für die Brüder Julian und Dominik Alder aus Herisau.
Noemi Oesch
Julian Alder (rechts) wird auch im Spiel gegen seinen Bruder versuchen, jeden Ball zu gewinnen. (Bild: PD)

Julian Alder (rechts) wird auch im Spiel gegen seinen Bruder versuchen, jeden Ball zu gewinnen. (Bild: PD)

Noemi Oesch

noemi.oesch@appenzellerzeitung.ch

Seit dieser Saison sind die Brüder Julian und Dominik Alder aus Herisau immer wieder Gegner. Dies jedoch nur auf dem Platz. Morgen Samstag treffen sie in der Sporthalle Tal der Demut in St. Gallen beim Nationalliga-A-Spiel des UHC Waldkirch-St. Gallen (UHC WaSa) auf den Sportverein Wiler-Ersingen (SVWE) aufeinander.

Dominik Alder, der jüngere Bruder von Julian, wechselte letzten Sommer vom UHC WaSa aufgrund seines Studiums zum aktuellen Schweizer Meister SVWE. «Ich freue mich auf die Begegnung mit Dominik», sagt Julian Alder. «Wegen seines Umzugs nach Bern sehen wir uns viel seltener, deshalb ist ein Wiedersehen immer schön». Während des Spiels weicht jedoch die brüderliche Liebe dem Kampfgeist. «Ich werde Dominik nicht schonen. Auf dem Feld ist er ein Gegner, wie jeder andere auch», erklärt Alder.

Intensives Spiel auch gegen den Bruder

Letzten Oktober trafen die beiden Brüder gleich in zwei Spielen aufeinander. Das allererste Bruderduell entschied der SVWE in der Hinrunde mit 12:3 deutlich für sich. Auch danach im Cup-Spiel konnte sich der Schweizer Meister behaupten. Julian Alder kann sich gut erinnern. «Während des Cup-Spiels habe ich in der Hitze des Gefechts meinem Bruder den Schläger an den Kopf geschlagen», so der 20-Jährige. «Dominik hat es mir zum Glück nicht übel genommen».

Letztes Wochenende verlor der UHC WaSa gegen Tigers Langnau. Die Herausforderung dieses Wochenende den Leader zu besiegen, ist umso grösser. «Wir kennen die Situation auf bessere Gegner zu treffen, dennoch möchte ich und ich denke auch die ganze Mannschaft, das Beste geben», sagt Alder. Das Team habe sich speziell auf den bevorstehenden Match vorbereitet. «Wir haben vor allem den Konter trainiert. Dabei gehen mehrere Spieler auf die Verteidigung zu, welche in Unterzahl ist», erklärt Alder. Dies, da der Mannschaft die Stärke des Tabellenführers bewusst sei. «Während des Trainings pushen wir uns innerhalb des Teams, wann immer möglich. Dies um Verbesserungen zu erreichen», erzählt Alder.

Auch Dominik Alder spielte bis letzte Saison beim UHC WaSa. «Deshalb freuen sich auch einige Mitspieler, ihn zu sehen». Doch der Fokus am Samstag sei klar. «Wir wollen gewinnen und geben unser Bestes», so Alder.

Sportlicher Ehrgeiz liegt in der Familie

Auch das jüngste Familienmitglied Manuel spielt Unihockey. Er trainiert beim UHC WaSa in der U18-Mannschaft. Wie die Sportaffinität für Unihockey entstand, weiss Julian Alder nicht genau. «In der Primarschule nahm mich ein Freund mit ins Training. Dort trainierte Alder, bis er vor sechs Jahren zum UHC WaSa wechselte. Seine jüngeren Geschwister steckte Julian wohl mit seiner Begeisterung für Unihockey an. «Mein Vater spielt seit vielen Jahren Eishockey. Eventuell kommt die Begeisterung für Stockball-Sportarten von ihm», sagt Alder.

Nebst den Unihockeytrainings sind die beiden Brüder aktuell am Lernen. «Ich mache die Passerelle und Dominik steckt inmitten der Semesterprüfungen», erläutert Julian. Da sei ein Match neben dem Lernstress eine willkommene Abwechslung.

Hinweis

Morgen Samstag um 19 Uhr spielt der UHC Wasa gegen SV Wiler-Ersingen im Tal der Demut in St. Gallen.

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