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UNIHOCKEY: UHA-Herren holen Bronze

Der UH Appenzell belegt am internationalen Turnier in Prag in der Kategorie Male Open den dritten Platz von 128 Mannschaften. Nicht ganz so erfolgreich war das Innerrhoder Frauenteam.
Der UH Appenzell verstärkte seine Mannschaft für das Turnier in Tschechien mit Spielern aus Widnau. (Bild: PD)

Der UH Appenzell verstärkte seine Mannschaft für das Turnier in Tschechien mit Spielern aus Widnau. (Bild: PD)

Wie jedes Jahr, nahmen ein Damen- und ein Herrenteam des UH Appenzell am traditionellen Czech Open in Prag teil. Das internationale Turnier ist das grösste Unihockeyturnier der Welt und zieht Teams aus di­versen Ländern an. Während die Damenmannschaft aus lauter Vereinskolleginnen bestand, mussten die Herren diesmal auf Spieler von Widnau zurückgreifen, damit sie ein komplettes Team stellen konnte. Eine erfolgreiche Kombination, wie sich im Verlaufe des Turniers herausstellte. In den Vorrundenspielen vom Donnerstag und Freitag belegten die Appenzeller mit drei Siegen aus drei Spielen souverän den ersten Tabellenplatz, was gleichbedeutend mit dem Einzug in den 1/32-Final war. Somit ging es für den UHA erst am Samstag mit der K.-o.-Phase los.

Im 1/32-Final trafen die Innerrhoder am Samstagmorgen auf das tschechische Team RH Piving. Die bereits etwas in die Jahre gekommenen Tschechen hatten während des ganzen Spiels nicht wirklich viel entgegenzusetzen. Mit einem klaren 9:2-Sieg ging es im 1/16-Final weiter. Da bekundeten die Appenzeller dann schon etwas mehr Mühe. Gegen den Nachwuchs des tschechischen Teams Panthers Praha geriet der UHA früh in Rückstand. Erst kurz vor Schluss konnte Arbnor Papaj per Penalty ausgleichen. Es musste also das ­Penaltyschiessen entscheiden. Im achten Anlauf gelang Lucas Rüesch die vielumjubelte Entscheidung und der damit verbundenen Einzug in den 1/8-Final.

Gala der Verstärkungsspieler

Floorball Chodov hiess nun der nächste Kontrahent. Zum Glück aber «nur» die U21 des tschechischen Spitzenteams. In der ersten Halbzeit begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe, was zum Pausenresultat von 2:2 führte. Dank einem Doppelpack von Arbnor Papaj nach der Pause lenkte der UHA das Spiel in die gewünschten Bahnen. 4:2, der 1/4-Final-Einzug war somit perfekt.

Am späten Samstagabend stand für die bereits etwas müden Appenzeller das Spiel gegen FC Bucis Team an. Gegen den sehr professionell wirkenden Gegner wollte sich der UHA möglichst gut verkaufen. Niemand konnte allerdings damit rechnen, dass dieser Plan den Innerrhodern so gut gelingen würde. Nach einer 4:2-Pausenführung setzen allen voran die Verstärkungsspieler zur Gala an. Fast jede Chance wurde verwertet, was schlussendlich zu einem Kantersieg von 11:3 führte.

Die Appenzeller standen somit in der Runde der letzten vier von insgesamt 128 gestarteten Teams aus 15 verschiedenen Ländern. Als letztes von allen Schweizer Teams stand der UHA somit am Sonntagmorgen in der Finalhalle nochmals im Einsatz. Nun hiess es also: Nachtruhe statt Players Party und Ausgang.

Niederlage im 1/16-Final

Bereits feiern konnten die Damen. Sie schieden nach einer guten Leistung gegen das schwedische Team KAIS Moras im 1/16-Final aus, durften sich aber zu Recht über das erfolgreiche Turnier freuen. Am Sonntag um 8.20 Uhr stand der Halbfinal in der ­Finalhalle auf dem Programm. Gegen den späteren Turniersieger Liuttu aus Finnland waren die Appenzeller nun aber nicht mehr in der Lage, an ihre sehr guten Leistungen vom Samstag anzuknüpfen. Zu stark waren die finnischen Gegner. Mit 2:5 verabschiedete sich der UHA aus dem Turnier. Das Turnier war ein Erfolg. Allerdings darf gesagt werden, dass diese Leistung ohne die Spieler der Rheintal Gators Widnau nicht möglich gewesen wäre. Vor allem der überragende Arbnor Papaj hatte einen massgeblichen Anteil am Erfolg. Mit 16 Toren und 11 Assists in 8 Partien durfte er sich nach dem Final gar als bester Torschütze des Turniers auszeichnen lassen. (lf)

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