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UNIHOCKEY: Positiver Konkurrenzkampf

Der UHC Herisau startet heute bei den Vipers Innerschwyz in die Meisterschaft. Beim Erstligisten gibt es neue Gesichter auf der Spielerbank und an der Bande. Der Trainer sagt, warum Herisau ein Trendsetter ist.
Mea Mc Ghee
Der UHC Herisau startet mit einer Mischung aus Routiniers und Jungen in die Meisterschaft. (Bild: PD)

Der UHC Herisau startet mit einer Mischung aus Routiniers und Jungen in die Meisterschaft. (Bild: PD)

Mea Mc Ghee

mea.mcghee@appenzellerzeitung.ch

Wenn der UHC Herisau heute auswärts gegen die Vipers Innerschwyz zum ersten Meisterschaftsspiel der Saison 2017/18 antritt, zeigt sich der Erstligist in einer ziemlich neuen Konstellation: Trainer Roman Bischof wird neu durch die Assistenten Roman Huber und Adi Zellweger unterstützt. Und auch im Kader hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison einiges getan: Goalie Dominik Käser ist zurückgetreten, so wird diese Saison entweder Raffael Zwissler oder Rückkehrer Urban Nüssli zwischen den Pfosten stehen.

Die Liste der Abgänge ist beachtlich: Aldo Blaser, Marco Solenthaler (beide zu Appenzell), Lukas Rüesch (Widnau), Pascal Hug (Beruf), Dario Löhrer und Adrian Rüesch (Rücktritt). Doch der Verein meldet auch Zuzüge: Die Verteidiger Simon Schweizer, er kommt vom NLB-Verein Floorball Thurgau, sowie Michael Schmied – er spielte schon in der höchsten Liga und war zuletzt Assistenztrainer bei Dietlikons NLA-Frauenteam – sollen ihre Erfahrung einbringen. Schweizer sei ein Wunschtransfer, so der Trainer. «Er wird eine Führungsrolle einnehmen.» Von Zweitligist Wil stiess Niklas Hess hinzu. Rico Zahner und Marco Stieger spielten zuletzt im U21-Team des UHC Waldkirch-St. Gallen. Gleich vier eigene Junioren wurden von der U21-Mannschaft nachgenommen und sollen sukzessive ans 1.-Liga-Niveau herangeführt werden.

Eine neue Kultur in der Mannschaft

Herisau verfügt über ein grosses Kader, die Spieler bei Laune zu halten, das sieht Trainer Roman Bischof als Herausforderung. Neu stünden mehr Spieler im Konkurrenzkampf und er könne vermehrt rotieren. «Meine Aufgabe wird es sein, zu sehen, wer formstark ist und sich für das 18-Mann-Kader, das wir an die Spiele mitnehmen, aufdrängt.» Die vergangene Spielzeit bezeichnet Roman Bischof als lehrreich. Der UHC Herisau schied im Playoff-Viertelfinal aus. Es habe zu viel Unruhe im Team geherrscht. «Die Kultur ist nun eine andere, die Motivation der Spieler ebenfalls», ist der Trainer überzeugt. «Wir haben eine gute Harmonie im Team.»

Die Playoffs sind das erklärte Saisonziel. Bischof liebäugelt gar mit einem Rang unter den ersten vier. Langfristig wolle man mit eigenen Spielern eine grosse Breite erreichen und an der Tabellenspitze oder um den Aufstieg mitspielen.

Die Aufgabenverteilung im Trainerstaff ist klar: Huber werde die Wechsel organisieren, Zellweger das Spiel analysieren. «Wir werden beide Punkte notieren, die in den Pausen angesprochen werden», nennt der Trainer die Aufgaben während der Spiele. Er stehe an der Bande und coache, Zellweger werde hinter der Spielerbank agieren und das Geschehen analysieren. Von Zellweger erhofft sich der Trainer vor allem Impulse im taktischen Bereich.

Erfreulicherweise könne die Mannschaft aktuell drei Trainings pro Woche in Herisau abhalten, so Bischof. Das Programm für die Saisonvorbe- reitung hat ein Sportlehrer zusammengestellt. «Der Schwerpunkt lag anfangs bei der Grundausdauer, grösstenteils aber bei der Schnellkraft und der Rumpfstabilität», erklärt der Trainer. Diesen Sommer habe man erstmals während der Vorbereitung ein Training in der Halle absolviert, mit dem Fokus auf das Passspiel und die Schusstechnik. Physisch haben die Herisauer zugelegt. «Mit unserer Reichweite, der Kraft und dem Tempo wollen wir gradlinig und mit Zug aufs Tor spielen.» Mit der physischen Präsenz möchte der UHC Herisau ein Trendsetter in der 1. Liga sein.

In der Gruppe Ost gibt es mit Zürisee Unihockey einen neuen Gegner. Bereits einmal gehörten die Vipers Innerschwyz der Gruppe an. Stark schätzt Roman Bischof Widnau ein, und Limmattal habe wohl zugelegt.

Hinweis

Der UHC Herisau spielt heute Samstag um 19 Uhr im Mehrzweckgebäude in Rothenthurm gegen die Vipers Innerschwyz.

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