UNIHOCKEY: Dank Leistungssteigerung ungeschlagen

Nach vier Siegen in Folge trafen die Sharks-Damen am Samstag auswärts auf Aufsteiger und Schlusslicht Red Ants Rychenberg Winterthur II. Sie gewannen mit 3:2.

Merken
Drucken
Teilen
Die Frauen aus Nesslau errangen in Winterthur nur mit Mühe einen 3:2-Sieg. (Bild: PD)

Die Frauen aus Nesslau errangen in Winterthur nur mit Mühe einen 3:2-Sieg. (Bild: PD)

Die Nesslauerinnen handelten sich durch einen Weitschuss in der siebten Spielminute einen ­unnötigen Rückstand ein. Die Sharks-Damen hatten Mühe, ihr Spiel aufzuziehen und sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Auch im Mitteldrittel bekundeten die Sharks Schwierigkeiten, in Fahrt zu kommen. Erst in der Hälfte des Spiels war der Damm gebrochen.

Nach 33 Minuten war es Stricker, die den Ball nach Zuspiel von Scherrer zum Ausgleich im Tor versenkte. Nur fünf Minuten später doppelte Strübi mittels Pass von Verteidigerin Meier zur 2:1-Führung nach. Trotz Leistungssteigerung der Sharks vermochte das Heimteam kurz vor dem Pausenpfiff auszugleichen.

Im letzten Spielabschnitt stellten die Toggenburgerinnen auf zwei Blöcke um. Sie waren nun die spielbestimmende Mannschaft. Die roten Ameisen konnten sich auf eine starke Defensive verlassen und hielten mit einem guten Stellungsspiel dagegen. Nach etlichen Chancen und viel Pech im Abschluss erlöste Stricker nach Pass von Captain Künzler die Haie in der 53. Minute mit dem 3:2-Siegestreffer. In der spannenden siebenminütigen Schlussphase liessen die Nesslauerinnen nichts mehr anbrennen. Der etwas erzitterte Sieg war Tatsache. (pd)

Matchtelegramm: Rychenberg Winterthur – Nesslau Sharks 2:3 (1:0, 1:2, 0:1) Oberseen, Winterthur. 88 Zuschauer. SR Ganzmann/Schanz – Tore: 7. F. Frutiger (F. Rechsteiner) 1:0. 34. A. Stricker (Kat. Scherrer) 1:1. 39. V. Strübi (D. Meier) 1:2. 40. N. Böckli 2:2. 53. A. Stricker (P. Künzler) 2:3. Bemerkungen: Petra Künzler (UHC Nesslau Sharks) als beste Spielerin ausgezeichnet. Für Nesslau spielten: R. Forrer (T), A. Schläpfer (T), M. Brunner, V. Gebert, P. Künzler, D. Lieberherr, D. Meier, M. Näf, B. Pfiffner, G. Phumma, M. Roth, A. Scherrer, Kar. Scherrer, Kat. Scherrer, S. Scherrer, O. Schläpfer; A. Stricker, V. Strübi; verletzt: R. Streule; Coach: M. Bischof, M. Zimmermann.