UNIHOCKEY: Appenzell mit starker Reaktion

In der 2. Liga feiert der UH Appenzell gegen den UHC Domat-Ems einen Auswärtserfolg. Die Innerrhoder überholen damit die Bündner in der Tabelle.

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Die Jungunternehmer: Jonathan Mösli, Alex Zeller, Damian Kobler, Elija Walz und Gian Trüb. (Bild: PD)

Die Jungunternehmer: Jonathan Mösli, Alex Zeller, Damian Kobler, Elija Walz und Gian Trüb. (Bild: PD)

Am vergangenen Samstag ging es für das Fanionteam des UH Appenzell nach Domat/Ems. Der Trainerstab rund um Marco Mösli verlangte von der Mannschaft eine Reaktion auf die ungenügende Leistung im letzten Heimspiel. So setzte sich das Kader aus der höchstmöglichen Anzahl Spieler, also deren 22, zusammen. Die Heimmannschaft aus Domat/Ems lag in der Tabelle vor den Appenzellern. Dass dies ungerechtfertigt ist, wollte der UH Appenzell beweisen.

Das Spiel startete und Appenzell übernahm das Zepter. Nur durch einige Fehler in der Vorwärtsbewegung liess man Domat/Ems zu einigen Chancen kommen, die aber allesamt von Micheal Inauen oder stark blockenden Verteidigern pariert wurden. Nach siebeneinhalb Minuten gelang Mario Gasser der verdiente erste Treffer der Partie. Die Appenzeller erspielten sich weiter gute Chancen und konnten in der Defensive stets Herr der Lage bleiben. Mario Gasser doppelte auf Pass von Andrin Sutter aber noch vor der Pause nach. Und auch Sandro Bösch auf Pass von Michael Laimbacher war erfolgreich. Somit 3:0 für Appenzell und das völlig verdient.

Blasers Doublette innerhalb von 27 Sekunden

Im zweiten Drittel war es der Sturmpartner von Mario Gasser, Aldo Blaser, welcher binnen 27 Sekunden zweimal traf. Andrin Sutter und Marco Solenthaler verbuchten die Assists. Später nutzten die Emser einen Ausschluss der Appenzeller mit ihrem ersten Treffer des Abends. Die Gäste gerieten nun etwas aus dem Tritt. Doch Mario Gasser (auf Pass von Andrin Sutter) zeigte anschliessend, dass ihm der Urlaub gut getan hat. Dass die Emser nochmals zu einem Treffer kamen, verdankten sie einem schlecht sortierten, neu gebildeten Block der Appenzeller. 6:2 nach zwei Drittel.

Für den letzten Abschnitt wollte man der Heimmannschaft wieder weniger Spielanteile gewähren. Dieses Vorhaben setzten die Herren eindrücklich um. Mit seinem dritten Treffer des Abends zeichnete sich Aldo Blaser aus, der Pass kam vom «Team-Oldie» Ernst Widmer. Durch den ersten Treffer von Marius Wolf und einem kaltblütigen Abschluss von Lars Moser zeigte auch die vorher noch schlecht sortierte, dritte Linie, dass sie torgefährlich sein kann. Beide Assists liess sich Florian Manser gutschreiben. Dass zwischen den beiden Toren noch ein Gegentor lag, ist schlicht eine Randnotiz. Appenzell gewann völlig verdient mit 9:3.

Positives Fazit nach dem Spiel

Das Fazit aus dem Spiel gestaltet sich daher auch vorwiegend positiv. Man hatte das Spiel im Griff und der Sieg schien zu kaum einer Zeit gefährdet. Die einzelnen Fehler im Aufbau sollten die Herren aber möglichst rasch eliminieren, denn gegen spielstärkere Gegner führt dies oft zu ärgerlichen Gegentoren. (pd)