«Ungeimpfte Kinder sind gesünder»

MOSNANG. Auf Einladung der Gruppe «Natürlich Gsund» gab Daniel Trappitsch vom Netzwerk Impfentscheid, seines Zeichens Impfgegner, am Dienstag im «Hirschen» Informationen rund um den Entscheid, ob man impfen soll oder nicht. Er informierte auch über die Konsequenzen der Entscheidung.

Martina Signer
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Impfen oder nicht impfen? Immer mehr Leute lassen ihre Kinder nicht mehr impfen, da sie hinter dem Impfstoff mehr Schaden als Nutzen vermuten. (Bild: ky/Eddy Risch)

Impfen oder nicht impfen? Immer mehr Leute lassen ihre Kinder nicht mehr impfen, da sie hinter dem Impfstoff mehr Schaden als Nutzen vermuten. (Bild: ky/Eddy Risch)

«Geimpfte Kinder haben signifikant mehr Gesundheitsprobleme als nicht geimpfte», sagt Daniel Trappitsch, Heilpraktiker aus Buchs und Geschäftsführer des Netzwerks Impfentscheid. Er eröffnete den Abend mit dem Titel «Austausch rund ums Impfen», den die Gruppe «Natürlich Gsund» organisiert hat. Rund 30 Zuhörer fanden sich im «Hirschen» ein, um Erfahrungen auszutauschen und Trappitsch Fragen zu stellen. Bei den meisten wurde schnell klar, dass sie ebenfalls gegen das Impfen sind. Befürworter meldeten sich keine zu Wort. So ging es an diesem Abend vor allem darum, wie man mit Situationen wie Schullagern oder Reisen ins Ausland umgeht, wenn die eigenen Kinder nicht geimpft sind, oder was man im Fall von auftretenden Krankheiten mit der ganzheitlichen Medizin erreichen kann.

Schulmedizin nicht nur schlecht

Daniel Trappitsch ist nicht grundsätzlich gegen die Schulmedizin. Wenn ein ungeimpftes Kind sich ein Bein bricht oder wenn sein Blinddarm entzündet ist, könne auch ein Heilpraktiker nicht mehr helfen, dann sei ein Besuch im Spital notwendig. Bei anderen Krankheiten würde er allerdings nicht den Schulmediziner aufsuchen, sondern sich an einen Heilpraktiker wenden. Krankheiten seien die Sprache des Körpers und der Seele, ist er sich sicher. Wenn man beispielsweise Fieber ständig mit Medikamenten unterdrücke, werde das Kind immer wieder krank. Es sei auch kein Zufall, dass die Erfahrung zeige, dass geimpfte Kinder häufiger wegen Krankheiten in der Schule fehlen als ungeimpfte. «Wenn ein gesundes zweijähriges Kind nach einer Impfung plötzlich autistisch wird, kann das kein Zufall sein», machte Trappitsch deutlich. Solche oder ähnliche Beispiele gebe es genügend, doch Schulmediziner und Pharmaindustrie verschliessen die Augen davor. Habe es früher in einer Klasse noch ein, zwei Schüler mit Heuschnupfen gegeben, sei es jetzt fast die Hälfte der Schüler in einer Klasse, die unter dieser Allergie leiden. Nach Trappitschs Meinung auch kein Zufall, sondern möglicherweise eine Nebenwirkung von Impfungen. Ein weiteres Problem sieht Daniel Trappitsch in der Revision des Heilmittelgesetzes, das die Pharmaindustrie von jeder Haftung befreit. Falls also ein Medikament oder Impfstoff gesundheitliche Schäden anrichtet, haftet nicht der Hersteller. «Wenn Impfungen angeblich so gut sein sollen, warum muss man dann ein Gesetz so revidieren?» Wichtig ist ihm auch, dass Impfen nicht zum Zwang wird. Zu einem solchen Eingriff in den Körper, der nach drei Gesetzesartikeln eine Körperverletzung darstelle, dürfe niemand gezwungen werden.

Genaue Anweisungen geben

Eltern, die ihre Kinder in Schullager schicken, rät Daniel Trappitsch, ein Schreiben aufzusetzen, in dem sie die Lagerleitung über die Behandlung bei gesundheitlichen Problemen ihrer Kinder während des Lagers in Kenntnis setzen. «Die meisten Lagerleiter sind froh über genaue Anweisungen. So können sie sicher sein, nach dem Willen der Eltern zu handeln.» Und eine homöopathische Apotheke dürfe beim Packen nicht vergessen werden. Bei Reisen ins Ausland sehen sich viele Personen gezwungen, sich gegen Hepatitis oder Gelbfieber zu impfen. «Die Ärzte bauen hier bewusst Druck auf, doch verpflichtet ist man nur bei einigen Ländern, sich gegen Gelbfieber zu impfen. Sonst kann die Einreise verwehrt werden.» Eine gründliche Aufklärung über das Impfen müsse beim Hausarzt mindestens 30 Minuten dauern. «Doch wie lange ist man fürs Impfen beim Arzt? Zwei Minuten?», fragte Trappitsch und machte deutlich, dass er von der Aufklärungsmethode der Schulmediziner wenig hält. «Ich will das Impfen niemandem wegnehmen», meinte er. Doch der Entscheid müsse gründlich durchdacht werden. «Nachimpfen kann man immer, entimpfen nicht.»

www.impfentscheid.ch

Daniel Trappitsch Heilpraktiker und Geschäftsführer Netzwerk Impfentscheid (Bild: Martina Signer)

Daniel Trappitsch Heilpraktiker und Geschäftsführer Netzwerk Impfentscheid (Bild: Martina Signer)