Unfassbares in Worte fassen

Wie gehen Eltern mit dem Tod eines Kindes um? Im Trauercafé Hinderland wurde dieses schwierige Thema von rund 40 Personen erörtert.

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Referentin Cornelia Mackuth-Wicki ist Geschäftsleiterin der Stiftung Pro Pallium. Ihre Worte bewegten. Bild: pd

Referentin Cornelia Mackuth-Wicki ist Geschäftsleiterin der Stiftung Pro Pallium. Ihre Worte bewegten. Bild: pd

Der Abend im Trauercafé startete unter der Leitung von Silvia Hablützel mit einem erfreulichen Rückblick auf das erste Jahr Trauercafé Hinterland. Sie konnte berichten, dass das Angebot 77mal genutzt worden war und 18 Personen zwischen 35 und 90 Jahren als Gäste begrüsst werden konnten.

Dann wurde das Wort an Cornelis Mackuth-Wicki übergeben. Sie ist Geschäftsleiterin der Stiftung Pro Pallium und fasste in ihrem Referat Unfassbares in Worte. Sie erläuterte in feinfühliger Art Erfahrungen, wie Eltern mit dem Verlust eines Kindes umgehen und was die Umgebung als Unterstützung beitragen kann. Die eindrücklichen Schilderungen der Referentin bewegten, und es brauchte einen Moment der Stille, bevor das Gespräch mit dem Gästen beginnen konnte.

Iris Schmid informierte zudem über die Stele für Sternenkinder und den ökumenischen Gedenkgottesdienst im November auf dem Friedhof Herisau. Simone Ieropoli las die Geschichte der Wolkenboote am Himmelsmeer und lud die Anwesenden ein, zum Andenken an ihre verstorbenen Kinder persönliche Wolkenboote zu gestalten. (pd)

Das Trauercafé Hinterland ist jeden ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 18.30 Uhr in der Kulturwerkstatt Appenzellerland in Herisau offen.