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Unerklärliche Leerstände sorgen für schlechte Zahlen beim Heim

Das Wohnheim Kreuzstrasse blickt wegen geringerer Auslastung auf ein durchzogenes Jahr zurück. Die Aussichten für 2019 stimmen aber wieder zuversichtlich.
Karin Erni
Präsidentin Yvonne Steiner mit dem scheidenden Kassier Fredi Züst und seinem Nachfolger Elia Bruno. (Bild: Karin Erni)

Präsidentin Yvonne Steiner mit dem scheidenden Kassier Fredi Züst und seinem Nachfolger Elia Bruno. (Bild: Karin Erni)

Der Trägerverein des Wohnheims Kreuzstrasse in Herisau lud am Dienstagabend zu seiner 36. Mitgliederversammlung. Trotz des warmen Wetters fanden sich 26 Mitglieder ein, wie Präsidentin Yvonne Steiner erfreut feststellte. In ihrem Jahresbericht schaute sie auf ein durchzogenes Jahr 2018 zurück. Mit 83,15 Prozent ist die Auslastung unter Budget geblieben. Es seien fünf Austritte erfolgt und es habe keine Neuaufnahmen von Bewohnern gegeben. Den Rückgang der Anfragen für Wohnplätze könne man sich nicht erklären, so Steiner.

«Die Situation ist aber in anderen Wohnheimen ähnlich.»

Im laufenden Jahr sehe die Situation bereits wieder besser aus, denn es habe Neueintritte gegeben.

Die unterdurchschnittliche Belegung schlug sich bei den Einnahmen nieder. Die Kosten habe man dank guter Kontrolle im Griff und sie seien unter Budget geblieben, sagt Yvonne Steiner. Das Jahresergebnis schliesst mit einem Verlust von gut 65000 Franken. Dieser kann jedoch mit dem Nettoguthaben von rund 60000 Franken aus den Schwankungsfonds nahezu aufgefangen werden. Darüber hinaus verfügt der Verein über rund eine halbe Million Franken Eigenkapital.

Yvonne Steiner verabschiedete Kassier Fredi Züst aus dem Vorstand. Er habe sein Amt 22 Jahre mit Fachkenntnis und grossem Engagement ausgeübt. «Er war kein Schönwetterkapitän, sondern ein vorausdenkender und zupackender Steuermann.» Als neuen Kassier wählten die Mitglieder Elia Bruno. Der 31-Jährige verfügt über einen Masterabschluss der HSG mit Fokus auf Rechnungslegung, Controlling und öffentliche Finanzen. Er kann mehrjährige Berufserfahrung in der Treuhand- und Consultingbranche vorweisen und war unter anderem mehrere Jahre stellvertretender Leiter der Herisauer Finanzverwaltung. Heute führt er ein Unternehmen in Zürich.

Präsidentin Yvonne Steiner sowie der Vorstand bestehend aus Patricia Stöppler, Fidel Cavelti, Trudi Elmer, Max Eugster, Hans-Ulrich Sturzenegger und Silvia Taisch wurden einstimmig wiedergewählt, ebenso der Aufsichtsrat bestehend aus Albert Heule, Maria Luisio, Andreas Quarella, Monique Roovers und Monika Schiess.

Derzeit läuft die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für die langjährige Heimleiterin Barbara Auer. Sie wird Ende Mai 2020 in den Ruhestand treten.

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