Unendlich lange Lagernächte

Die Steiner Kinder konnten einmal mehr eine Lagerwoche verbringen. Am Sonntagmorgen ging die Reise los nach Reckingen-Gluringen, einem Ort im Kanton Wallis. Der Montagmorgen wurde dazu benutzt, sich das Dorf einmal genauer anzusehen.

Merken
Drucken
Teilen
Die Kinder aus Stein konnten eine fremde Gegend erkunden. (Bild: pd)

Die Kinder aus Stein konnten eine fremde Gegend erkunden. (Bild: pd)

Die Steiner Kinder konnten einmal mehr eine Lagerwoche verbringen.

Am Sonntagmorgen ging die Reise los nach Reckingen-Gluringen, einem Ort im Kanton Wallis. Der Montagmorgen wurde dazu benutzt, sich das Dorf einmal genauer anzusehen. Nachmittags wurden Spiele gespielt und zu Stafetten gestartet. Mit der Herstellung von feinem Schlangenbrot begannen wir noch bei schönem Wetter. Allerdings mussten wir uns, kurz bevor wir fertig gegessen hatten, vor einem Regen- und Gewitterschauer ins Haus zurückziehen. Dann ging es halt drinnen weiter mit bunten Spielen.

Stürze waren vorprogrammiert

Ein Ausflug nach Bellwald stand am Dienstag auf dem Programm. Dafür reisten wir zuerst mit dem Zug. Anschliessend ging es ganz nach oben mit dem Sessellift. Dort angekommen fassten wir Trottinetts und fuhren mehr oder weniger schnell wieder den Berg hinunter, dabei gab es mehrere Stürze und aufgeschlagene Knie, Arme und Köpfe. Ein paar von den Kindern sind dabei zu weit gefahren und mussten deshalb wieder zurücklaufen. Bei einem Trottinett fingen wir einen platten Reifen ein. Aber wir hatten trotzdem viel Spass. An der Talstation angekommen, mussten wir die Trottinetts wieder abgeben. Anschliessend wanderten wir während vier Stunden zum Lagerhaus zurück. Am Abend schmeckte die Riesenportion Spaghetti Bolognese deshalb doppelt gut. Der Blick zum Himmel überzeugte uns am Mittwoch nicht, deshalb haben wir uns entschieden, nur ein wenig zu wandern. Im Gepäck hatten wir aber sogar den Pokerkasten. Während die Cervelats und Bratwürste auf dem Grill brutzelten, haben wir dann Poker und Black Jack gespielt. Beim Zurücklaufen gab es noch einen Stop am Ufer der Rhone, wo wir viel Spass beim Planschen hatten, obwohl das Wasser sehr kalt war.

Eine sehr lange Nacht

Um sieben Uhr gingen wir dann ins Restaurant, dort gab es Kartoffelstock und Braten. Als wir wieder zu Hause waren, haben zwei der vier Leiter mit uns einen Fussballmatch gespielt. Es sollte eine laaaaaange Nacht ohne viel Schlaf für uns und für die vier Leiter werden. Nach einer Nacht ohne viel Schlaf mussten wir am Donnerstag bereits um halb sechs Uhr morgens mit einer Leiterin joggen gehen. Nach dem Frühstück bastelten wir Bilderrahmen aus Schwemmholz und anderen Sachen, die wir in der Umgebung gefunden hatten. Eines der Kinder musste mit zwei Leiterinnen ins Spital Visp gehen, um das Knie, das er sich beim Trottinettfahren aufgeschlagen hatte, desinfizieren zu lassen.

Wir anderen sind gegen Mittag mit dem Zug nach Oberwald gefahren. Dort sind wir zu Garbely Adventure gegangen, wo wir mit Neoprenanzügen ausgestattet wurden. Mit Schlauchbooten sausten wir dann die Rhone hinunter. Jeder durfte sogar einmal ins eiskalte Wasser hineinsteigen und sich mit dem Boot mittreiben lassen. Den letzten Lagertag verbrachten wir schliesslich im Schwimmbad. Wir wanderten die kurze Strecke dorthin und hatten dann dort einige lustige Stunden.

Annemarie Baldessari