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Und plötzlich sind es zwei Kantonsratskandidaten für Wald

An der öffentlichen Versammlung in Wald werben zwei Kandidierende für den Kantonsrat um die Gunst der Wähler. Während der eine als Vorteil sein gutes Netzwerk nennt, stützt sich die andere auf ihre Lebenserfahrung.
Alessia Pagani
Kantonsratskandidatin Fabienne Duelli möchte Wald wieder mehr in den kantonalen Fokus rücken. (Bild: Alessia Pagani)

Kantonsratskandidatin Fabienne Duelli möchte Wald wieder mehr in den kantonalen Fokus rücken. (Bild: Alessia Pagani)

Schon länger ist bekannt, dass Thomas Stahr bei den Gesamterneuerungswahlen den freiwerdenden Kantonsratssitz von Jürg Solenthaler (parteiunabhängig) übernehmen möchte. An der öffentlichen Versammlung vom Dienstagabend kam eine weitere Kandidatur für diesen Sitz hinzu. Auch Fabienne Duelli wird sich einer Wahl stellen. Damit wagt sie erstmals den Schritt auf die politische Bühne. Anders Thomas Stahr, der als GPK-Präsident in Gais und als Gemeinderat von Wald bereits Erfahrungen in Behördentätigkeiten sammeln konnte. Dennoch ist sich Duelli sicher:

«Ich will das. Und ich kann das.»

Sie sei ein mutiger Mensch, der sich gerne neuen Herausforderungen stelle, so Duelli vor den 38 Anwesenden. «Mein Rucksack ist gepackt mit langjährigen Erfahrungen in der Wirtschaft und als Familienfrau. Zudem bin ich viel gereist.» Als Leiterin der Geschäftsstelle der Frauenzentrale Appenzell Ausserrhoden habe sie sich bereits kantonal engagiert. Auf das geäusserte Bedauern eines Anwesenden, warum sie nicht auch für den Gemeinderat kandidiere, verwies die Mutter dreier Kinder auf die zeitlichen Ressourcen. «Das wäre mir einfach zu viel.»

Kantonsratskandidat und Gemeinderat Thomas Stahr erachtet ein gutes Netzwerk als A und O für die Zielerreichung. (Bild: Alessia Pagani)

Kantonsratskandidat und Gemeinderat Thomas Stahr erachtet ein gutes Netzwerk als A und O für die Zielerreichung. (Bild: Alessia Pagani)

Strukturen optimieren und Wald in den Fokus rücken

Thomas Stahr nutzte die Chance und verwies auf seine langjährigen Erfahrungen und sein «gutes Rüstzeug»:

«Als Gemeinderat weiss man, wo es brennt und kann sich für die Gemeinde im Kantonsrat einsetzen.»

Sein Anliegen sei es, Stabilität zu gewährleisten, unvoreingenommen bestehende Strukturen zu analysieren und wo nötig zu optimieren. Stahr möchte mit einer weltoffenen, aber pragmatischen Einstellung die Geschäfte einer Gemeinde mitführen sowie die dazu nötigen Rahmenbedingungen in Form von Gesetzen und Verordnungen mitgestalten. Letzteres sei als Kantonsrat möglich.

«Ich nehme deshalb jetzt bereits jede Gelegenheit wahr, in Vernehmlassungen zu Gesetzesrevision mitzuarbeiten.»

Während Stahr in den Reihen der FDP politisiert, möchte Duelli als Parteilose gewählt werden. «Ich stehe politisch in der Mitte und habe eine sozial-liberale Haltung.» Ihr Anliegen sei, die Zusammenarbeit der Vorderländer Gemeinden zu forcieren, um die Region zu stärken. «Es ist wichtig, dass die kantonale Politik wieder näher zu uns rückt.» Handlungsbedarf sieht Duelli zudem im Bereich Tourismus. Die beiden Kandidierenden wurden auch zum Projekt Dorfzentrum befragt und wie sie sich dafür im Kantonsrat einsetzten würden. Duelli verwies auf die Gemeinde und will als Bindeglied und Vermittlerin dienen.

«Meine Stärke ist unter anderem die Kommunikation.»

Stahr hingegen verwies auf seine Beziehungen. Durch seine politische Arbeit der vergangenen Jahre – Stahr ist unter anderem Gründungsmitglied der FDP-Vorderland – habe er sich ein gutes Netzwerk aufbauen können. «Und dies ist das A und O, um etwas zu erreichen.»

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